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Neu! 5. Auflage: Erfolgreich gegen Migräne

Der Patientenratgeber „Erfolgreich gegen Kopfschmerzen und Migräne” von Prof. Hartmut Göbel erscheint im Oktober 2009 in der vollständig aktualisierten 5. Auflagegobel-erfolgreich-gegen-kopfschmerzen-und-migrane-5-auflage-20101

Kopf hoch – denn gegen Kopfschmerzen und Migräne können Sie selbst etwas tun !

  • Erkennen Sie Ursachen und Zusammenhänge
  • Nutzen Sie die neuen Möglichkeiten der Vorbeugung
  • Lernen Sie Kopfschmerzen und Migräne erfolgreich zu bewältigen

Professor Dr. Hartmut Göbel informiert Sie über:

  • Formen und Ursachen von Kopfschmerzen und Migräne
  • Moderne Diagnose-möglichkeiten
  • Zeitgemäße Strategien zur Vorbeugung
  • Aktuelle Medikamente
  • Alternative Behandlungsverfahren

Für Sie zusammengestellt:

  • Adressen von Selbsthilfegruppen und Kliniken
  • Neue Medikamente, deren Wirkungsweise, Nebenwirkungen und Tipps zur Einnahme
  • Checklisten, Kopfschmerzkalender und Schmerzfragebogen für die gezielte Diagnosenstellung und Behandlung

Was ist neu in der 5. Auflage? z.B:

  • Die 5. Auflage des erfolgreichsten deutschen Patientenratgebers erklärt verständlich die aktuellsten Entwicklungen in der Kopfschmerzvorbeugung und Kopfschmerzbehandlung. Die Ursachen von Kopfschmerzen werden verständlich beschrieben. Im Mittelpunkt stehen die Beseitigung der Ursachen, die gezielte Vorbeugung und Strategien zur Selbsthilfe bei Kopfschmerzen und Migräne.
  • Das Thema geht jeden an. Kopfschmerzen sind die Volkskrankheit, in Deutschland leiden mehr als 54 Millionen Betroffene. Kopfschmerzmedikamente gehören zu den häufigsten verwendeten Arzneimitteln. Entweder kennt man selbst Kopfschmerzen oder man kennt Betroffene, die an Kopfschmerzen leiden.
  • Die 5. Auflage vermittelt aus der praktischen Behandlung von Patienten eines überregionalen Kopfschmerzzentrums das zeitgemäße Wissen für die unmittelbare Versorgung von schwerbetroffenen Migräne- und Kopfschmerzpatienten. Die aktuellen Forschungsergebnisse werden unmittelbar für die Anwendung zur Verfügung gestellt. Den Leserinnen und Lesern wird vermittelt, was bei Kopfschmerzen und Migräneanfällen im Körper geschieht, wie sie selbst durch Verhaltensanpassung Kopfschmerzen vorbeugen können, welche Möglichkeiten der Kopfschmerzbehandlung es bei Kindern gibt, wie in bestimmten Lebenslagen, insbesondere Schwangerschaft, Stillzeit, Menstruation etc., Kopfschmerzen sicher und gezielt behandelt werden können.
  • Die Kopfschmerzwissenschaft hat sich als eines der erfolgreichsten und faszinierendsten Felder in der Medizin in den letzten Jahren entwickelt. Die genetischen Grundlagen, die zu Kopfschmerzleiden führen, sind mittlerweile besser bekannt. Die Bedeutung für die praktische Vorbeugung und Behandlung von Kopfschmerzen wird verständlich und praxisnahe erläutert.
  • Die aktuellen Forschungen haben zu völlig neuen medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten geführt. Mittlerweile sind über 22 beschriebene Anwendungsformen von spezifischen Migränemitteln zur Attackentherapie bei Migräne verfügbar. Diese werden im praktischen Einsatz anwendungsnah beschrieben.
  • Die neuesten Möglichkeiten in der Attackentherapie bilden die sogenannten CGRP-Rezeptorenblocker. Diese ermöglichen eine gezielte Behandlung der Migräneattacken ohne Gefäßverengung. Die bisherigen Forschungsergebnisse und die möglichen Anwendungen werden erstmalig dargestellt.
  • Die neue Kopfschmerzklassifikation unterscheidet zahlreiche neue Kopfschmerzformen, die spezifisch behandelt werden können. Beispiele sind die chronische Migräne und der schlafgebundene Kopfschmerz. Diese Sonderformen benötigen spezielle und neue Therapiemaßnahmen. Die zeitgemäßen und modernen Behandlungsoptionen werden ausführlich erörtert.
  • Umstrittene Behandlungsformen wie zum Beispiel die Migränechirurgie oder bestimmte Stimulationsverfahren bei Clusterkopfschmerzen werden beschrieben und die wissenschaftliche Datenlage wird zeitgemäß beleuchtet.
  • Ein Hauptaugenmerk wird auf die praxisnahe Anwendung des aktuellen Wissens in der neuen Auflage gelegt. Insbesondere werden neue Versorgungsstrukturen wie das bundesweite Kopfschmerzbehandlungsnetz zur Versorgung von Kopfschmerzpatienten skizziert. Betroffene mit Migränekopfschmerz suchen in erster Linie eine kompetente Anlaufstelle. Das Buch zeigt auf, wie man sie findet.
  • Auch unkonventionelle Behandlungsverfahren und deren Stellenwert sowie Möglichkeiten und Grenzen werden nach dem aktuellsten Stand dargestellt.
  • Zusätzlich sind Adressen von Selbsthilfegruppen und Kliniken, die Wirkungsweise von Behandlungsmöglichkeiten, Checklisten, Kopfschmerzkalender und Schmerzfragebögen für die gezielte Diagnosestellung und Behandlung zusammengestellt.
  • Die neue Auflage gibt erstmals den Leserinnen und Lesern aktuelles Servicematerial im Internet an die Hand. Dort können Schmerzfragebögen, Schmerzkalender, Checklisten und weiteres Servicematerial für den individuellen Gebrauch heruntergeladen werden.

Aus dem Vorwort zur 5. Auflage

Die Behandlung von Kopfschmerzen hat sich in den letzten Jahren als eines der erfolgreichsten und faszinierendsten Felder der Medizin entwickelt. Viele Ursachen von Kopfschmerzen wurden aufgedeckt. Die Mechanismen, die Kopfschmerzen unterhalten und verschlimmern, sind eingehender bekannt. Kopfschmerzen können heute sehr präzise klassifiziert und diagnostiziert werden. Mittlerweile werden über 252 Hauptformen von Kopfschmerzen unterschieden. Dies ist zielführend, da die meisten Kopfschmerzformen ganz präzise und spezialisiert behandelt werden können. Bei den weit verbreiteten Kopfschmerzformen, insbesondere die Migräne und der Kopfschmerz vom Spannungstyp, spielt die Vorbeugung durch Verhaltensanpassung, Wissen und Information eine entscheidende Rolle. Ohne Kenntnis der Hintergründe, die Kopfschmerzen bedingen, unterhalten und komplizieren, ist eine erfolgreiche und nachhaltige Kopfschmerzbehandlung nicht möglich. Aber auch neue und innovative Medikamente stehen Kopfschmerzpatientinnen und -patienten heute zur Verfügung. Diese können, wenn sie gezielt eingesetzt werden, ebenfalls zu einer entscheidenden Besserung von Kopfschmerzen beitragen.

Das zeitgemäße und moderne Wissen muss jedoch den Betroffenen auch unmittelbar zur Verfügung gestellt werden. Dazu sind in den letzten Jahren völlig neue Ideen entstanden, wie Patientinnen und Patienten mit Kopfschmerzen zukünftig und zeitgemäß versorgt werden können. Neue Versorgungsstrukturen, wie das bundesweite Kopfschmerzbehandlungsnetz, wurden entwickelt. Diese ermöglichen eine schnelle Zurverfügungstellung des aktuellen Wissens für die bessere und nachhaltigere Behandlung von Betroffenen. Bei der koordinierten Versorgung sind die Vernetzung und die fachübergreifende Zusammenarbeit wesentliche Erfolgsgrundlagen. Krankenkassen und auch die Gesundheitspolitik haben die Bedeutung von Kopfschmerzen in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten gerückt. Neue vernetzte Organisationsstrukturen wurden aufgebaut, um bei den Betroffenen Schmerzen zu lindern und Kosten zu senken. Eine große Kraft in der Verbesserung der Versorgung geht auch von den Patientinnen und Patienten selbst aus. Sie tauschen sich in Selbsthilfegruppen und in Internet-Foren aus und engagieren sich für die bessere Versorgung von Migräne und Kopfschmerzen. Dies alles hat dazu geführt, dass heute Kopfschmerzen und Migräne so erfolgreich behandelt werden können wie nie zuvor in der Menschheitsgeschichte.

Hier können Sie das Vorwort und Inhaltsverzeichnis lesen!
Das schreibt die Süddeutsche Zeitung

Ladenpreis: EUR 22,95; Springer-Verlag Berlin Heidelberg New York:
ISBN-Nr.  978-3-642-01264-8
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ISBN-13 978-3-642-01264-8
5. Auflage 2010 Springer Medizin Verlag Heidelberg

ISBN 3-540-40777-4
4. Auflage 2004 Springer-Verlag Berlin Heidelberg New York

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Springer Medizin Verlag Heidelberg 1994, 1998, 2002, 2004, 2010


Energiesparlampen und Migräne

Energiesparlampen und Migräne gluebirne-und-migraene

Die erhöhte Empfindlichkeit für Licht ist eines der speziellen Merkmale der Migräne. Schwere Migräneattacken finden hinter herabgelassenen Rollläden und in Dunkelheit statt. Helles Licht, Flimmern, starke Hell-Dunkel-Kontraste und andere Lichteffekte können Migräneattacken auslösen.

Bei einigen Migränepatienten können insbesondere Neonlicht und Energiesparlampen Migräneattacken triggern. Selbstverständlich werden alle Bemühungen, Energie zu sparen, auf das Äußerste unterstützt. Das komplette Verbieten jedoch von Glühbirnen zugunsten von sogenannten Energiesparlampen muss jedoch überdacht werden. Patienten mit epileptischen Anfällen, aber auch insbesondere Migränepatienten können durch solche Lichtquellen einem erhöhten Risiko für die Auslösung von Anfällen ausgesetzt sein.

Die komplette Verbannung von konventionellen Glühlampen sollte daher überdacht werden. Es sollten Ausnahmen möglich sein. Dies gilt insbesondere für die Nutzung von fluoreszierenden Lichtquellen am Arbeitsplatz in Verbindung mit Computerbildschirmnutzung. Problematisch ist auch die Tatsache, dass fluoreszierende Lampen nicht ohne weiteres durch Lichtdimmer in ihrer Helligkeit reduziert werden können.


Herzinfarkt, Schlaganfall und Migräne

Neue Studie: Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall durch Migräne erhöht

Besteht eine Migräne mit Aura und liegen bestimmte Genkonstellationen vor, kann das Schlaganfallrisiko und das Risiko für Herzinfarkt bei Frauen um den Faktor 2 erhöht sein. Interessanterweise ist das Bestehen einer Migräne mit Aura nicht allein für ein erhöhtes Schlaganfallrisiko verantwortlich, wenn nicht eine spezielle Genkonstellation zusätzlich vorliegt.

Prof. Göbel: Nur rund 10% der Migränepatienten leiden an einer Migräne mit Aura, der Großteil von 90% der Betroffenen weist Attacken einer Migräne ohne Aura auf. Die letztere große Gruppe zeigt in den Studien kein größeres Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall als die allgemeine Bevölkerung. Die Studienergebnisse zeigen jedoch, dass die Migräne mit Aura ein bedeutsamer Risikofaktor für die Entwicklung eines Schlaganfalls oder eines Herzinfarktes ist. Gerade diese Patienten erfordern daher eine gezielte Aufmerksamkeit bzgl. Erkennung von Risikofaktoren und für eine effiziente Behandlung der Migräne mit Aura.


Ausdauersport und Migräne

Ausdauersport und Migräne

Es gibt viele Möglichkeiten, über Verhalten die Migränehäufigkeit und die Schwere der Attacken zu reduzieren. Bewegung in der frischen Luft und Ausdauersportarten sind dabei wichtige Möglichkeiten. Einzelfallbeobachtungen können dabei helfen, die Bedeutung von Freizeitsport und Ausdauertraining besser zu verstehen.

Falls Sie ähnliche Beobachtungen gemacht haben wie zum Beispiel

  • regelmäßiger Ausdauersport führt zu einer Verbesserung der Migräne,
  • stresshafte Situationen können durch sportliche Aktivitäten ausgeglichen werden,

und wenn Sie den Eindruck haben, dass solche Maßnahmen Ihre Kopfschmerzen verbessern, dann beschreiben und kommentieren Sie Ihre Beobachtungen und Meinungen.


Klima und Kopfschmerzen

Klimafaktoren und Kopfschmerzen

Die Zeitschrift Neurology, das wissenschaftliche Journal der American Academy of Neurology, publizierte am 10. März 2009, dass Hitze und niedriger Luftdruck zu einem erhöhten Auslöserisiko für Kopfschmerzen führen. Luftverschmutzung hat jedoch keinen bedeutsamen Effekt auf von Kopfschmerzen. In der Studie wurden über 7.000 Personen untersucht, die an Kopfschmerzen erkrankt waren und sich in eine Notfallambulanz wegen Kopfschmerzen während eines Zeitraums von 7 Jahren vorstellten. Die Wissenschaftler untersuchten Wetterbedingungen wie Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit und Luftverschmutzung sowie weitere Wetterfaktoren drei Tage vor dem jeweiligen Aufsuchen der Notfallambulanz.

Die Studienergebnisse belegen ebenso wie bereits frühere Studien, dass höhere Temperaturen und niedriger Luftdruck zu einer erhöhten Auslösbarkeit von Kopfschmerzattacken führen kann, jedoch eine erhöhte Luftverschmutzung keine deutliche Verbindung zur Triggerbarkeit von Kopfschmerzen hat. Interessanterweise spielte dabei nicht die gefühlte Temperatur durch die Patienten eine Rolle, sondern die mit Messgeräten in der Region erfasste Temperatur. Die Studienergebnisse bestätigen insgesamt viele persönliche Beobachtungen von Migränebetroffenen hinsichtlich der möglichen Auslösbarkeit von Kopfschmerzen im Zusammenhang mit bestimmten Wetterlagen. In einer weiteren großen Studie aus Kanada zeigten sich ähnliche Ergebnisse. Der plötzliche Anstieg der Lufttemperatur um 5° und ein Luftdruckabfall zeigten sich dabei als deutliche Auslöser (Triggerfaktoren) von Kopfschmerzen.

Prof. Göbel kommentiert die Ergebnisse: Die Studie weist deutlich darauf hin, dass Umweltfaktoren für die Auslösung von Kopfschmerzen mitverantwortlich gemacht werden können. Gerade bei entsprechenden Wetterveränderungen ist es wichtig, dass Migränepatienten sorgfältig Verhaltensregeln einhalten. Dazu gehören ein regelmäßiger Tagesablauf, die Einnahme von Mahlzeiten zu festen Zeiten, regelmäßige Pausen, ausreichende Flüssigkeitszufuhr sowie Zeiten für Entspannung.


Schlaganfallrisiko während Schwangerschaft

Migräne erhöht Schlaganfallrisiko während Schwangerschaft

In einer aktuellen amerikanischen Studie (publiziert auf der Webseite des British Medical Journal, 11. März 2009) wird beschrieben, dass Frauen die an Migräne leiden ein erhöhtes Schlaganfallrisiko während der Schwangerschaft haben. Ein erhöhtes Risiko besteht auch für andere Gefäßerkrankungen wie koronare Herzerkrankung, erhöhter Blutdruck und Thrombosen. Insgesamt sind diese Ereignisse jedoch sehr selten.

Die Daten wurden von über 18 Millionen Frauen erhoben, die in Krankenhäusern der USA behandelt worden sind. 33.956 Schwangere mit einer Migränediagnose wurden im Zeitraum von 2000 bis 2003 untersucht.

Migräne bestand bei bis zu 26 % im gebärfähigen Alter. Im Alter zwischen 35 und 39 Jahren findet sich Migräne in einer Häufigkeit von rund 33%. Die Studie beschreibt, dass Frauen im Alter von 40 Jahren und höher 2,4mal häufiger an Migräne leiden als Frauen im Alter unter 20 Jahren.

  • Wenn Frauen während der Schwangerschaft an Migräne leiden, besteht ein bis zu 15-fach erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall im Vergleich zu Nicht-Migränepatientinnen.
  • Ebenso zeigte sich ein dreifach erhöhtes Risiko für Thrombosen und
  • ein doppelt so hohes Risiko für Herzinfarkte.

Vaskuläre Risikofaktoren zeigten sich auch sehr eng mit der Migräneerkrankung assoziiert. Solche Risikofaktoren schließen Diabetes, erhöhten Blutdruck und Rauchen ein. Die Daten bestätigen frühere Studienergebnisse. Diese zeigten, dass Migräne und Schwangerschaft mit einem 17-fach erhöhten Risiko für Schlaganfall verbunden sind. Dabei muss jedoch deutlich betont werden, dass das Schlaganfallrisiko insgesamt während der Schwangerschaft niedrig ist. Bei 100.000 Geburten treten vier Schlaganfälle auf. Die Wahrscheinlichkeit ist also rund 1:25.000. Die Studiendaten zeigen jedoch, dass es wichtig ist, dass schwangere Frauen sorgfältig hinsichtlich Risikofaktoren für vaskuläre Erkrankungen untersucht und beraten werden.

Die Autoren vermuten, dass der Zusammenhang in einer Wechselwirkung zwischen Migräne und den schwangerschaftsbedingten Körperveränderungen erklärt werden kann. Diese schließen insbesondere ein erhöhtes Blutvolumen und eine erhöhte Herzfrequenz mit verstärktem Stress im vaskulären System ein.

Prof. Göbel kommentiert die Ergebnisse: Die Studiendaten zeigen, dass das Risiko für vaskuläre Komplikationen wie Thrombosen, Herzinfarkt oder Schlaganfall durch die Schwangerschaft erhöht wird. Das Risiko ist für Migränepatientinnen deutlich erhöht, auch wenn es insgesamt niedrig ist. Ärzte, die Patientinnen während der Schwangerschaft betreuen, sollten bei vaskulären Symptomen in Verbindung mit einer Migräneanamnese sorgfältige Aufmerksamkeit aufwenden, damit mögliche Komplikationen frühzeitig vermieden werden. Umgekehrt ist es von hoher Bedeutung, dass Schwangere, die an Migräne erkrankt sind, eine sorgfältige Migränediagnose erhalten und eine bestmögliche Therapie der Migräne erfolgt.