Genomprojekt des Bundesforschungsministeriums und der DFG
Migränepatienten können mithelfen, die Erkrankung zu entschlüsseln!
An der Schmerzklinik Kiel wird in Zusammenarbeit mit dem Institut für Humangenetik der Universität Bonn die genetische Grundlage der Migräne mit Aura untersucht. Das Vorhaben ist ein Teil des Deutschen Genomprojektes des Bundesforschungsministeriums.
Das Projekt umfaßt die Befragung und Information sowie eine einfache Blutuntersuchung von Familien in den gehäuft Migräne mit Aura auftritt. Gesucht werden daher Familien, in denen mindestens 2 Geschwister oder zumindest ein Elternteil und ein Kind unter Migräne mit Aura leiden. Altersbeschränkungen gibt es nicht. Langfristiges Ziel ist es, das Verständnis über die Abläufe bei Migräne zu erweitern, die Diagnose zu erleichtern und insbesondere die Behandlung gezielt zu verbessern.

Aura - Schonerer, Williams
Interessierte Ärzte oder Patienten, die an dieser kostenlosen Untersuchung teilnehmen wollen, weitere Einzelheiten siehe Download-Box rechts oben.
Anmeldung bei Dr. Axel Heinze: heinze@schmerzklinik.de
Namenspatin der Migräne-Aura ist Aurora, die Göttin der Morgenröte.

Morgenhimmel in Alaska
Die Bilder zeigen den Morgenhimmel in Alaska mit Zick-Zacklinien-förmigen Schlieren.
Ähnliche Phänomene können Migränepatientinnen und Migränepatienten während der Migräne-Aura sehen.
Hildegard von Bingen interpretierte diese Phänomene vor ca. 1000 Jahren als göttliche Visionen.
Heute werden die Seherlebnisse als eine Über-Erregung der Hirnrinde interpretiert.

Morgenhimmel in Alaska
Verantwortlich sind dafür angeborene Genmuster. Das Forschungsprojekt hat sich zur Aufgabe gemacht, diese Muster aufzuschlüsseln.
Erste Ergebnisse zu dem Projekt finden Sie hier: Power Point Präsentation


