Integrierte Versorgung AOK - Schmerztherapie Hand in Hand

aok-logoDie AOK Schleswig-Holstein hat mit der Schmerzklinik Kiel einen Vertrag zur integrierten Versorgung von Versicherten mit chronischen Schmerzen initiiert. Nach dem Zusammenschluss mit der AOK Westfalen-Lippe gilt das Behandlungskonzept nun auch für die rund 2,8 Millionen Versicherten der neu entstandenen AOK Nord-West. Durch abgestimmtes Zusammenwirken von Schmerzexperten in Praxen und Kliniken werden Patientinnen und Patienten mit chronischen neurologischen Schmerzerkrankungen mit zeitgemäßen Verfahren behandelt.

Die Schmerzklinik Kiel hat die integrierte Versorgung bereits mit ihrer Konzeption im Jahre 1992 entwickelt. Seit 1997 ist diese innovative Therapieform erstmals im Rahmen eines bundesweit einzigartigen Modellprojektes mit der AOK Schleswig-Holstein nach § 63f SGB V realisiert und weiterentwickelt worden. Die wissenschaftliche Begleitforschung bestätigte eine hohe und nachhaltige Effizienz. Eine wissenschaftliche Übersichtsarbeit und eine Patienteninfo-Broschüre findet sich in der Downloadbox rechts.

Die Aufnahme in die integrierte Versorgung erfolgt anhand bestimmter Ein- bzw. Ausschlusskriterien, die sektorenübergreifend für die verschiedenen Schnittstellen des Gesundheitswesens definiert sind. Hintergrund dieses Kriterienkataloges ist unter anderem, dass es sinnvoll für den Patienten ist, wenn er nicht zu früh aus dem ambulanten Bereich in den stationären gelangt, dass aber andererseits auch nicht zu lange gewartet werden darf, da ansonsten die Gefahr der Chronifizierung steigt.

Prof. Göbel und Dr. Paffrath

Prof. Göbel und Dr. Paffrath

In diesem Sinne gewährleistet das Konzept eine bestmögliche Verzahnung der verschiedenen Behandlungsstationen und für den Patienten die größtmögliche Chance auf einen dauerhaften Behandlungserfolg.

Die AOK Rheinland-Hamburg, die AOK Hessen, die Landwirtschaftliche Krankenkasse Schleswig-Holstein und Hamburg und die Knappschaft Bahn See sind dem Vertrag beigetreten.

Diagnostische neuroradiologische Leistungen und operative Leistungen erfolgen in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein und dem St. Elisabeth Krankenhaus Kiel

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