Selbstmedikation

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Montag, 19. März 2018 Montag, 19. März 2018

Ibuprofen in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten könnte sich schädlich auf die Fruchtbarkeit der Töchter auswirken

Ca. 30% der Schwangeren nehmen das Schmerzmittel Ibuprofen in den ersten 3 Schwangerschaftsmonaten ein. Ibuprofen wirkt über die Hemmung der Prostaglandinsynthese. Es ist seit längerem bekannt, dass dies die Schwangerschaft und/oder die embryo-fetale Entwicklung beeinträchtigen kann. Daten aus epidemiologischen Studien zeigen ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten sowie Missbildungen nach Einsatz von Prostaglandinsynthesehemmern in der Frühschwangerschaft. [...]

Sonntag, 27. August 2017 Sonntag, 27. August 2017

Zusammenhang zwischen Ibuprofen, Paracetamol und Risiko für Hörverlust

Viele Menschen, die im Rahmen der Selbstmedikation Schmerzmittel einnehmen, vermuten, dass sie ohne riskante Nebenwirkungen sind. Sie könnten sonst nicht für wenig Geld frei überall erworben werden. In den letzten Jahren gab es jedoch zunehmend Hinweise darauf, dass die häufige Einnahme von Schmerzmitteln zu nachhaltigen Nebenwirkungen führen kann. Eine aktuelle Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen [...]

Sonntag, 30. Oktober 2016 Sonntag, 30. Oktober 2016

Paracetamol in der Schwangerschaft – Zeit, umzudenken

Mehr als die Hälfte der Schwangeren nimmt während der Schwangerschaft Schmerzmittel ein (1, 2). Wenn man schwanger ist und Migräne, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Muskelschmerzen oder Gelenkschmerzen verspürt, wird man schnell ohne größeres Nachdenken den immer gleichen Reflex auslösen: Paracetamol – Du darfst! Nimm! Seit über 50 Jahren heißt das Credo: Paracetamol darf über die Dauer der [...]

Mittwoch, 5. August 2015 Mittwoch, 5. August 2015

Pharmakoökonomische Analyse der Selbstmedikation in Deutschland – empirische Untersuchung am Beispiel von Migräne und Kopfschmerzen

In einem aktuellen Artikel in der Fachzeitschrift Gesundheitsökonomie & Qualitätsmanagement analysiert ein Team von Kopfschmerzexperten und Gesundheitsökonomen den möglichen ökonomischen Nutzen der Selbstmedikation für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) in Deutschland am Beispiel von Migräne und Kopfschmerzen. Migräne und andere Kopfschmerzformen zählen epidemiologisch zu den häufigsten und nach Demenz und Schlaganfall zu den drittteuersten Erkrankungen des [...]

Mittwoch, 5. November 2014 Mittwoch, 5. November 2014

Paracetamol stört Entwicklung fötaler Stammzellen

3sat nano: Video-Beitrag zum Thema Das könnte Sie auch interessieren: Paracetamol: Aktuelle Warnung vor der Einnahme in der Schwangerschaft Paracetamol, Schwangerschaft, ADHS, Entwicklungsstörungen Hamburg (Oktober 2014). Das frei verkäufliche Arzneimittel Paracetamol gilt als Mittel der ersten Wahl zur Therapie von Schmerz und Fieber während der Schwangerschaft, wohingegen Medikamente wie Aspirin und Ibuprofen insbesondere im letzten [...]

Mittwoch, 16. April 2014 Mittwoch, 16. April 2014

Metoclopramid-Tropfen nicht mehr verkehrsfähig

Übelkeit und Erbrechen gehören zu den charakteristischen Begleitsymptomen der Migräne. Untersuchen zeigen, dass während Migräneattacken die Resorption von Analgetika verzögert ist. Als Ursache wird eine gestörte Magenperistaltik im Migräneanfall angenommen. Daraus leitet sich die Rationale für die Kombination von Analgetika bzw. Triptanen mit prokinetisch wirksamen Antiemetika ab: eine Wirkverstärkung über eine beschleunigte und möglicherweise auch [...]

Mittwoch, 12. März 2014 Mittwoch, 12. März 2014

DGS-PraxisLeitlinie: Primäre Kopfschmerzerkrankungen

Die DGS-PraxisLeitlinien sind ein Projekt der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) und der Deutschen Schmerzliga e.V. (DSL). Sinn und Zweck ist es, auf der Grundlage umfassender Recherchen und Analysen der verfügbaren wissenschaftlichen Daten sowie umfangreichen Erfahrungen praktisch schmerz- und palliativmedizinisch tätiger Ärzte einen fundierten Überblick über den gegenwärtigen Stand der medizinisch-wissenschaftlichen Forschung auf allen [...]

Samstag, 1. Februar 2014 Samstag, 1. Februar 2014

Entstehung des Medikamenten-Übergebrauchs-Kopfschmerzes

Der bei weitem häufigste Grund für eine Migräne, die an 15 oder mehr Tagen pro Monat auftritt bzw. für ein Mischbild von Migräne und Kopfschmerzen vom Spannungstyp mit 15 oder mehr Kopfschmerztagen pro Monat, ist ein Übergebrauch spezifischer Migräneakutmedikamente oder Schmerzmittel [7, 8]. Generell wird ein Medikamenten-Übergebrauch in Einnahmetagen pro Monat definiert. Entscheidend ist, dass [...]

Donnerstag, 16. Januar 2014 Donnerstag, 16. Januar 2014

Medikamenten-Übergebrauchs-Kopfschmerz: 10-20-Regel

Etwa 50% der Patienten mit mehr als 15 Kopfschmerztagen pro Monat seit mindestens 3 Monaten haben neben der ursprünglichen primären Kopfschmerzform zusätzlich als ursächlichen Grund für die zunehmende Häufung der Kopfschmerztage pro Monat einen Medikamenten-Übergebrauchs-Kopfschmerzes (MÜK). Das Wissen zum Medikamenten-Übergebrauchs-Kopfschmerz (MÜK) ist entscheidender Baustein der Behandlung. Die meisten Betroffenen zeigen durch eine adäquate Behandlung in [...]

Donnerstag, 28. Februar 2013 Donnerstag, 28. Februar 2013

Stopp den Kopfschmerz – der Kurs für Kinder

“Stopp den Kopfschmerz” hilft mit modernen psychologischen Verfahren und unter Anleitung von erfahrenen Kursleitern, bei Kindern und Jugendlichen zwischen acht und vierzehn Jahren chronische Spannungskopfschmerzen und/oder Migräne zu mindern oder zu beseitigen. Ziel des Wochenend-Trainings vom 14./15. September 2013 ist es, noch vor einer Chronifizierung der Schmerzen diese wirksam zu [...]

Samstag, 20. Oktober 2012 Samstag, 20. Oktober 2012

Botulinumtoxin und Medikamentenübergebrauch

Die Frage, ob Botulinumtoxin auch bei bestehendem Medikamentenübergebrauchskopfschmerz (MÜK) angewandt werden kann, führt zu Irritierungen. Hintergründe und unsere Schlussfolgerungen aus der Schmerzklinik Kiel für die Praxis sollen daher nachfolgend erläutert werden. Nach der gesetzlichen Zulassung ist Botulinumtoxin A (Botox) „zur Linderung der Symptome bei erwachsenen Patienten, die die Kriterien einer [...]

Samstag, 1. September 2012 Samstag, 1. September 2012

5. September Kopfschmerztag

Am 5. September 2012 ist Internationaler Kopfschmerztag. Aus diesem Anlass erinnern wir an die wichtigste Regel für die medikamentöse Kopfschmerzbehandlung, die „10-20-Regel“.  Die zu häufige Einnahme von Schmerzmitteln bei Kopfschmerzen kann selbst Kopfschmerzen wiederum auslösen – ein Teufelskreis. Dabei ließe er sich verhindern, erklärt Professor Dr. Hartmut Göbel, Direktor der [...]

Dienstag, 3. Januar 2012 Dienstag, 3. Januar 2012

Nicht-Aspirin Schmerzmittel können Risiko für Fehlgeburten erhöhen

Während des 1. und 2. Trimenons der Schwangerschaft darf Acetylsalicylsäure nicht eingenommen werden, außer dies ist medizinisch unbedingt notwendig. Grund dafür ist das erhöhte Risiko für Fehlgeburten und Fehlbildungen. Neue Studien zeigen nun, dass auch Schmerzmittel aus der Gruppe der sog. Non-Aspirin NSAR, wie z.B. Diclofenac, Naproxen, Celecoxib, Ibuprofen und Rofecoxib alleine oder in Kombination [...]

Dienstag, 20. September 2011 Dienstag, 20. September 2011

Die 10-20-Regel in der Migräne- und Kopfschmerztherapie

Die Zunahme und Verstärkung von Kopfschmerzen aufgrund von Übergebrauch von Schmerzmitteln oder Triptanen müssen immer dann vermutet werden, wenn Akutmedikamente an mehr als zehn Tagen pro Monat erforderlich werden, gleichgültig, welche Dosis dabei verwendet wird. Die »10-20 Regel« zum Vermeiden und Erkennen von Medikamentenübergebrauchs-Kopfschmerz (MÜK) lautet: Schmerzmittel und spezifische Migränemittel (die sog. Triptane) [...]

Mittwoch, 29. Juni 2011 Mittwoch, 29. Juni 2011

Selbstmedikation mit Triptanen

Selbstmedikation der Migräneattacke mit rezeptfreien Triptanen Seit April 2006 kann Naratriptan als Formigran® 2,5 mg in Kleinpackungen zu 2 Tabletten auch ohne Rezept in der Apotheke erworben werden. Formigran® ist dabei wirkstoffgleich mit dem weiterhin verschreibungspflichtigen Naramig®. Beide enthalten den Wirkstoff Naratriptan in einer Dosis von 2,5 mg. Ab Mai 2011 ist mit Dolortriptan® ein [...]