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Kontaktdaten: Schmerzklinik Kiel, Heikendorfer Weg 9-27, 24149 Kiel, Telefon: 0431-20099-0, Fax: 0431-20099-129, E-Mail: info@schmerzklinik.de



Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Der Risiko-Check für Dauerschmerz

Sind Sie ein Risikokandidat für Dauerkopfschmerzen?

Normalerweise warnt uns Schmerz vor Gefahren. Schmerz motiviert zur Schadensabwehr und dazu, gezieltes, sinnvolles Verhalten für die Heilung einzuleiten. Chronischer Schmerz hat diese sinnvollen Eigenschaften nicht. Er besteht oft, ohne dass ein Ursache zu finden ist. Auch kann eine Ursache bekannt sein, ohne dass sich diese ändern oder gar heilen lässt. Der Schmerz dauert über Monate oder Jahre an. Man gewöhnt sich nicht an die Schmerzen, im Gegenteil, dass Nervensystem wird immer empfindlicher: Schmerz macht mehr und stärkeren Schmerz. Dazu kommt die räumliche Ausbreitung von Schmerzen auf verschiedene Körperbereiche, die ursprünglich nicht von der Schädigung betroffen waren. Die Schmerzareale werden größer. Dabei wird die Schmerzinformation von einem Ort zu einem anderen weiter getragen. Wir haben es mit einer Art „Dominoeffekt“ zu tun: Kommt es zu Schmerzen an einer Region, hat das Auswirkungen auf die Schmerzempfindlichkeit im gesamten Körper. Schließlich bilden sich psychologische Folgen aus: Sozialer Rückzug, Ängste, Schlaflosigkeit, Depression. Am Ende steht die schmerzbedingte Persönlichkeitsänderung, eine eigenständige Schmerzkrankheit hat sich gebildet. Die Suche nach einen vermeintlichen einzelnen Schmerzauslöser ist dabei sinnlos.

Der Begriff „Schmerzgedächtnis“ beschreibt alle Vorgänge, die bei der Entwicklung chronischer Schmerzen ein Rolle spielen. Es ist damit nicht ein Lernvorgang wie bei dem Lernen von Vokabeln gemeint. Bei der Entstehung von chronischen Schmerzerkrankungen (Schmerzgedächtnis) spielen viele Vorgänge eine Rolle, z.B. Entzündungen, Schmerzreflexe, Ausbreitung der Erregung, soziale und psychische Faktoren etc.

Das eigene Verhalten, die persönliche Lebenssituation und das soziale Umfeld können viel zur Entstehung von chronischen Schmerzen beitragen. Um herauszufinden, wie hoch das Risiko für die Chronifizierung und Entstehung von Dauerkopfschmerzen ist, kann man den Kopfschmerz-Risiko-Check einsetzen.

Sind Sie ein Risikokandidat für Dauerkopfschmerzen? Fast jeder leidet gelegentlich unter Kopfschmerzen. Ob sie bei Ihnen zum Dauerzustand werden könnten, finden Sie mit diesem Test heraus. Beantworten Sie dazu die aufgelisteten Fragen.

Sie können den Risiko-Check auf umgekehrt benutzen: Um das Kopfschmerz-Risiko zu reduzieren, leben Sie möglichst so, dass Sie viele Fragen mit Nein beantworten können.

Viele Menschen mühen sich mit einem langen Leidensweg ab, bevor sie einen Arzt aufsuchen. Chronische Schmerzen muss in unserer Zeit niemand einfach hinnehmen. Heute kann man von der Medizin mehr erwarten, als sich unsere Großeltern erträumen konnten. Aktuelles Wissen, zeitgemäße Information, aktive Eigenverantwortung und richtiges Verhalten gehören zu den wichtigsten Voraussetzungen für ein gesundes Leben. Eine einzelne Methode, die Schmerzen passiv wegzaubert und man daher sein Leben nicht anpassen muss, gibt es nicht. Erfolgreiche Behandlung setzt einen aktiven und informierten Patienten voraus. Verhaltensbeobachtung, Führen eines Schmerzkalenders, Umsetzen der Regeln für die Medikation, Entspannungsverfahren u.v. andere liegen in der Verantwortung der Betroffenen. Erfolgreiche Schmerztherapie erfordert gleiches Engagement seitens Ärzte und Patienten.


Treffen und Vorträge für Ehemalige

Treffen für ehemalige Patientinnen und Patienten

Austausch und Information

Austausch und Information für alle Interessierte

Häufig wurde der Wunsch geäußert, für alle ehemalige Patientinnen und Patienten ein Update-Wochenende zu veranstalten.  Was hat sich bewährt? Was gibt es Neues? Diese und andere Fragen stehen in Mittelpunkt unseres “Ehemaligen-Treffens 2010″. Experten der Schmerzklinik Kiel stehen für Vorträge, Fragen und Antworten zur Verfügung. Am ersten Juli-Wochenende, 3. – 4.7.2010 ab 9.00 Uhr ist es so weit. Prof. Göbel und das gesamte Team laden in die Schmerzklinik Kiel zum Patienten-Update 2010 ein. Ein Begleitprogramm wird von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ebenfalls organisiert. Näheres findet sich hier.


Radio-Visite Kopfschmerz und Migräne

Kompetenznetz gibt klare Leitlinien vor

Kopfschmerz ist eine komplexe Erkrankung. Doch durch viele Studien in den vergangenen zehn Jahren, weiß man immer mehr, wie Kopfschmerzen entstehen und wie man sie schon vorbeugend behandeln kann. Die Ärzte des Kompetenznetzes haben unter anderem eine einjährige Zusatzausbildung gemacht und verfügen über klare Leitlinien für die bestmögliche und zeitgemäße Behandlung der Patienten. Die NDR-Info Radiovisite.

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Hilfe bei Implantationsfolgeschäden

Überregionales Ärztenetzwerk hilft bei Implantationsfolgeschäden

ZIES Frankfurt bietet erstmals umfassende Diagnostik und Therapie bei Implantationsfolgeschäden, Entzündungen und Schmerzen im Kopf- und Halsbereich

Das im Mai 2010 gegründete ZIES (Zentrum für Implantationsfolgeschäden, Entzündungen, Schmerzen) mit Hauptsitz in Frankfurt am Main ist ein interdisziplinäres, überregional arbeitendes Zentrum zur Diagnostik und Therapie von Implantationsfolgeschäden, Entzündungen und Schmerzen im Kopf- und Halsbereich. Patienten mit diesen Krankheitsbildern unterziehen sich häufig einer Vielzahl unterschiedlicher, teilweise widersprüchlicher diagnostischer und therapeutischer Prozeduren. Das führt nicht selten zu Stigmatisierung in körperlicher und psychosozialer Hinsicht. Die Arzt-Patienten-Beziehung wird schließlich als frustrierende Sackgasse erlebt. Die Betroffenen geben auf und gehen dem medizinischen Bemühen verloren, ohne dass ihnen geholfen werden konnte. Ein Grund hierfür sind die knapper werdenden Ressourcen im Gesundheitswesen, z. B. fehlende Zeit für eine angemessene Anamnese und Interpretation der Befunde oder der erschwerte Zugang zu differenzierter bildgebender Diagnostik.

Entzündungen und Nervenverletzungen

Schmerzursachen: Entzündungen und Nervenverletzungen

Die Kooperationspartner des ZIES besitzen auf ihrem Fachgebiet jeweils hohe Expertise und klinische Erfahrung. Sie verfügen über eine in langjähriger Zusammenarbeit erworbene Teamkompetenz. Das Zentrum setzt die modernsten bildgebenden Verfahren ein, u. a. Orthopantomographie (OPG), Digitale Volumentomographie (DVT), Magnetresonanztomographie (MRT), Computertomographie (CT), Single-Photon-Emissionscomputertomographie (SPECT) , Positronenemissionstomographie (PET).

Als interdisziplinäres Netzwerk ermöglicht das ZIES eine qualifizierte gemeinsame Interpretation der Befunde durch Radiologen, Nuklearmediziner, Hals-Nasen-Ohren-Ärzte, Mund-Kiefer-Gesichts- Chirurgen und Zahnärzte. Im Rahmen des diagnostischen Procederes werden auch Neurologen und Ärzte für Psychosomatische Medizin hinzugezogen. Nach Würdigung der klinischen und paraklinischen Befunde wird in enger Absprache mit dem Patienten und seinen Angehörigen über ein weiteres konservatives und/oder chirurgisches Vorgehen entschieden.

Wegen der nicht selten kräftezehrenden persönlichen Vorgeschichte des Patienten hat sich eine begleitende neurologisch-verhaltenstherapeutische respektive psychosomatisch-psychotherapeutische Mitbehandlung in der Arbeit des Zentrums bewährt.

Die Kooperationspartner des ZIES sind:

  • Prof. Dr. med. Dipl. Psych. Hartmut Göbel, Neurologisch-verhaltensmedizinische Schmerzklinik Kiel
  • Dr. med. et med. dent. Michael Nübler-Moritz, ZIES Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Dr. h. c. mult. Hermann F. Sailer, Klinik Professor Sailer, Spezialklinik für Ästhetische Gesichts-, Kiefer- und Oralchirurgie Zürich
  • Prof. Dr. med. Guido Sauter unter Mitarbeit von Dr. med. Jozef Zustin, Diagnostikzentrum und Institut für Pathologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
  • Prof. Dr. med. Carl E. Scheidt, Thure von Uexküll Klinik, Krankenhaus für psychosomatische Medizin und Psychotherapie Freiburg und Universitätsklinikum Freiburg, Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Als Consultants sind für das ZIES Frankfurt tätig:
  • Prof. em. Dr. med. Dieter Böhmer für den Bereich Hyperbare Sauerstofftherapie
  • Douglas E.Toll, DDS, für den Bereich Kieferorthopädie
  • Die radiologische bzw. nuklearmedizinische Diagnostik erfolgt am Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main durch Prof. Dr. med. Thomas J. Vogl (Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie) und Prof. Dr. med. Frank Grünwald (Klinik für Nuklearmedizin).

Kontakt:

ZIES – Zentrum für Implantationsfolgeschäden Entzündungen Schmerzen
Dr. med. et med. dent. Michael Nübler-Moritz
An der Hauptwache 7
60313 Frankfurt am Main
Tel: +49(0) 69 91394707

Fax: +49(0) 69 91394706
info@zies-frankfurt.de

www.zies-frankfurt.de


Migräne- und Schmerztherapie der Zukunft

Migräne- und Schmerztherapie der Zukunft

Die Integrierte Versorgung wird als “die Versorgungsform der Zukunft” bezeichnet. Hinter dem Begriff verbirgt sich ein einfaches, aber sehr effektives Vorgehen: Die verschiedenen Leistungsbereiche des Gesundheitswesens – die ambulante, die vollstationäre und die rehabilitative Versorgung von Patientinnen und Patienten – sollen mit dem Ziel einer interdisziplinär-fachübergreifenden und sektorenübergreifenden Zusammenarbeit im Gesundheitswesen vernetzt werden. Gesundheitsberufe unterschiedlicher Fachrichtungen in Praxen und Krankenhäusern können nicht nur verstärkt miteinander, sondern auch mit nicht ärztlichen Leistungserbringern kooperieren. Die Integration schließt auch Patientinnen und Patienten, Selbsthilfegruppen und Krankenkassen ein. Integrierte Versorgung hat Prozesscharakter, sie muss permanent verwirklicht werden von allen am Gesundheitswesen Beteiligten weiterentwickelt werden.

Das bundesweite Kopfschmerzbehandlungsnetz

Das bundesweite Kopfschmerzbehandlungsnetz

Integrierte Versorgung vernetzt interdisziplinär-fachübergreifend und sektorenübergreifend die Zusammenarbeit im Gesundheitswesen. Die gemeinsame Arbeit an klar definierten Therapiezielen sind die wesentlichen Voraussetzungen für eine medizinisch erfolgreichere und wirtschaftlich effizientere Versorgung. Kreativität in der Realisierung der integrierten Versorgung ermöglicht zudem einen Wettbewerb um wirksamere Ideen und um die bessere Lösung.

Die Vernetzung der einzelnen Sektoren optimiert die Versorgungsqualität über therapeutische Synergieeffekte, vermeidet unnötige Wartezeiten und Doppeluntersuchungen und führt damit zu einer erhöhten Behandlungsqualität und auch zu einer effizienteren Verwendung von Versichertengeldern. Die Zukunft medizinischer Patientenversorgung liegt in der Vernetzung. Erfolgreiche medizinische Kompetenz-Netzwerke, die eine sektoren- und facharztübergreifende Versorgung unter Einbeziehung von Klinik, ambulanter und stationärer Rehabilitation, Heil- und Hilfsmittelerbringern und Apotheke sowie Pflege anbieten, zeichnen sich heute vor allem aus durch:

  • Orientierung des Leistungsangebotes an den Bedürfnissen der Patienten
  • Medizinische Versorgung der gesamten Patientenkarriere aus einer Hand
  • Indikationsspezifische Kooperation spezialisierter High-Volume-Anbieter
  • Telemedizinische Vernetzung der Leistungserbringer
  • Kassenartenübergreifende und versicherungsunabhängige Leistungsangebote
  • Transparenz über Leistungen, Preise und Qualität
  • Benchmark-Preise für DRG-basierte Patientenkarrieren
  • Garantie und Gewährleistung auf einen definierten Behandlungserfolg
  • Schlanke Verwaltung, offene Grenzen und klare Identität

Organisation des Gesundheitssystems unterhält Schmerzen

Chronische Kopf- und Gesichtsschmerzen sind die Volkskrankheit Nr. 1. In Deutschland geben 54 Millionen Menschen Kopfschmerzen als gravierendes Gesundheitsproblem im Laufe ihres Lebens an. Pro Jahr werden bundesweit mehr als 3 Milliarden Ein­zeldosierungen von Schmerzmitteln eingenommen, 85% davon wegen Kopf­schmerzen. Die Behandlung von Kopfschmerzen verdeutlicht beispielhaft, wie das sektoral aufgesplitterte und auf Kollektivverträgen basierende Gesundheitssystem selbst dazu führen kann, dass Erkrankungen chronifizieren und Schmerzen dauerhaft bestehen bleiben. Die traditionelle Regelversorgung von Kopfschmerzpatienten erfolgt in abgegrenzten Sektoren des Gesundheitssystems. Viele Betroffene mit chronischen Kopfschmerzen behandeln sich aufgrund mangelnder Effizienz außerhalb des professionellen Systems. Sie informieren sich im Bekanntenkreis, über die Publikumspresse und in der Apotheke über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten bei Kopfschmerzen. Durch die nicht zufriedenstellende Behandlung im medizinischen Bereich brechen sie oft eine professionelle Therapie ab und weichen enttäuscht auf Außenseitermethoden aus. Über Monate und Jahre entwickelt sich eine weitere Chronifizierung der Kopfschmerzerkrankung, schwerwiegende Organkomplikationen und schwerwiegende psychische Konsequenzen führen die Patienten dann wieder in eine teure medizinische Behandlung zurück.

Bundesweite Kopfschmerzbehandlungsnetz verbessert die Behandlungsqualität

Neue Versorungslandschaften in der Kopfschmerztherapie

Neue Versorungslandschaften

Mit dem bundesweiten Kopfschmerzbehandlungsnetz wurde erstmals ein flächendeckendes koordiniertes Versorgungsnetzwerk geschaffen, um die Behandlungsqualität überregional zu verbessern. Die Schmerzklinik Kiel übernimmt dabei die bundesweite Koordination des Netzwerkes, die umfassende Information der Patienten, die Fortbildung und den Erfahrungsaustausch der Therapeuten. Ein bundesweites Netzwerk von ambulant und stationär tätigen Schmerztherapeuten in Praxen und Kliniken wirkt Hand in Hand zusammen, um Schmerzen fach- und sektorenübergreifend mit modernen Methoden optimal zu lindern. Die Qualität der Behandlung ist durch kontinuierliche wissenschaftliche Begleitforschung belegt, die nachhaltige Kosteneffizienz in allen Sektoren des Gesundheitssystems ist durch Analyse der direkten und indirekten Kosten bestätigt. Mittlerweile sind fast alle großen Krankenkassen dem Versorgungsprojekt beigetreten. Das Behandlungsnetz  belegt die hohe klinische und wirtschaftliche Effizienz der spezialisierten Schmerztherapie. Es zeigt, dass durch eine  effektive  und zeitgemäße koordinierte Therapie Schmerzen effektiv gelindert, Kosten nachhaltig gesenkt und Arbeitsunfähigkeit abgewehrt werden können. Die Patientenzufriedenheit ist sehr hoch. Über Risk-Share-Regelungen können auch die Leistungserbringer direkt am Erfolg ihrer Therapie partizipieren. Das Behandlungsnetz ist ein Beispiel für ein überregionales Netzwerk unter Einbindung spezialisierter Medizinkompetenz, das die Entwicklung neuer hocheffektiver Versorgungslandschaften ermöglicht.

Weitere Einzelheiten sind in einer aktuellen Übersichtsarbeit detailliert beschrieben.


Neu! 5. Auflage: Erfolgreich gegen Migräne

Der Patientenratgeber „Erfolgreich gegen Kopfschmerzen und Migräne” von Prof. Hartmut Göbel erscheint im Oktober 2009 in der vollständig aktualisierten 5. Auflagegobel-erfolgreich-gegen-kopfschmerzen-und-migrane-5-auflage-20101

Kopf hoch – denn gegen Kopfschmerzen und Migräne können Sie selbst etwas tun !

  • Erkennen Sie Ursachen und Zusammenhänge
  • Nutzen Sie die neuen Möglichkeiten der Vorbeugung
  • Lernen Sie Kopfschmerzen und Migräne erfolgreich zu bewältigen

Professor Dr. Hartmut Göbel informiert Sie über:

  • Formen und Ursachen von Kopfschmerzen und Migräne
  • Moderne Diagnose-möglichkeiten
  • Zeitgemäße Strategien zur Vorbeugung
  • Aktuelle Medikamente
  • Alternative Behandlungsverfahren

Für Sie zusammengestellt:

  • Adressen von Selbsthilfegruppen und Kliniken
  • Neue Medikamente, deren Wirkungsweise, Nebenwirkungen und Tipps zur Einnahme
  • Checklisten, Kopfschmerzkalender und Schmerzfragebogen für die gezielte Diagnosenstellung und Behandlung

Was ist neu in der 5. Auflage? z.B:

  • Die 5. Auflage des erfolgreichsten deutschen Patientenratgebers erklärt verständlich die aktuellsten Entwicklungen in der Kopfschmerzvorbeugung und Kopfschmerzbehandlung. Die Ursachen von Kopfschmerzen werden verständlich beschrieben. Im Mittelpunkt stehen die Beseitigung der Ursachen, die gezielte Vorbeugung und Strategien zur Selbsthilfe bei Kopfschmerzen und Migräne.
  • Das Thema geht jeden an. Kopfschmerzen sind die Volkskrankheit, in Deutschland leiden mehr als 54 Millionen Betroffene. Kopfschmerzmedikamente gehören zu den häufigsten verwendeten Arzneimitteln. Entweder kennt man selbst Kopfschmerzen oder man kennt Betroffene, die an Kopfschmerzen leiden.
  • Die 5. Auflage vermittelt aus der praktischen Behandlung von Patienten eines überregionalen Kopfschmerzzentrums das zeitgemäße Wissen für die unmittelbare Versorgung von schwerbetroffenen Migräne- und Kopfschmerzpatienten. Die aktuellen Forschungsergebnisse werden unmittelbar für die Anwendung zur Verfügung gestellt. Den Leserinnen und Lesern wird vermittelt, was bei Kopfschmerzen und Migräneanfällen im Körper geschieht, wie sie selbst durch Verhaltensanpassung Kopfschmerzen vorbeugen können, welche Möglichkeiten der Kopfschmerzbehandlung es bei Kindern gibt, wie in bestimmten Lebenslagen, insbesondere Schwangerschaft, Stillzeit, Menstruation etc., Kopfschmerzen sicher und gezielt behandelt werden können.
  • Die Kopfschmerzwissenschaft hat sich als eines der erfolgreichsten und faszinierendsten Felder in der Medizin in den letzten Jahren entwickelt. Die genetischen Grundlagen, die zu Kopfschmerzleiden führen, sind mittlerweile besser bekannt. Die Bedeutung für die praktische Vorbeugung und Behandlung von Kopfschmerzen wird verständlich und praxisnahe erläutert.
  • Die aktuellen Forschungen haben zu völlig neuen medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten geführt. Mittlerweile sind über 22 beschriebene Anwendungsformen von spezifischen Migränemitteln zur Attackentherapie bei Migräne verfügbar. Diese werden im praktischen Einsatz anwendungsnah beschrieben.
  • Die neuesten Möglichkeiten in der Attackentherapie bilden die sogenannten CGRP-Rezeptorenblocker. Diese ermöglichen eine gezielte Behandlung der Migräneattacken ohne Gefäßverengung. Die bisherigen Forschungsergebnisse und die möglichen Anwendungen werden erstmalig dargestellt.
  • Die neue Kopfschmerzklassifikation unterscheidet zahlreiche neue Kopfschmerzformen, die spezifisch behandelt werden können. Beispiele sind die chronische Migräne und der schlafgebundene Kopfschmerz. Diese Sonderformen benötigen spezielle und neue Therapiemaßnahmen. Die zeitgemäßen und modernen Behandlungsoptionen werden ausführlich erörtert.
  • Umstrittene Behandlungsformen wie zum Beispiel die Migränechirurgie oder bestimmte Stimulationsverfahren bei Clusterkopfschmerzen werden beschrieben und die wissenschaftliche Datenlage wird zeitgemäß beleuchtet.
  • Ein Hauptaugenmerk wird auf die praxisnahe Anwendung des aktuellen Wissens in der neuen Auflage gelegt. Insbesondere werden neue Versorgungsstrukturen wie das bundesweite Kopfschmerzbehandlungsnetz zur Versorgung von Kopfschmerzpatienten skizziert. Betroffene mit Migränekopfschmerz suchen in erster Linie eine kompetente Anlaufstelle. Das Buch zeigt auf, wie man sie findet.
  • Auch unkonventionelle Behandlungsverfahren und deren Stellenwert sowie Möglichkeiten und Grenzen werden nach dem aktuellsten Stand dargestellt.
  • Zusätzlich sind Adressen von Selbsthilfegruppen und Kliniken, die Wirkungsweise von Behandlungsmöglichkeiten, Checklisten, Kopfschmerzkalender und Schmerzfragebögen für die gezielte Diagnosestellung und Behandlung zusammengestellt.
  • Die neue Auflage gibt erstmals den Leserinnen und Lesern aktuelles Servicematerial im Internet an die Hand. Dort können Schmerzfragebögen, Schmerzkalender, Checklisten und weiteres Servicematerial für den individuellen Gebrauch heruntergeladen werden.

Aus dem Vorwort zur 5. Auflage

Die Behandlung von Kopfschmerzen hat sich in den letzten Jahren als eines der erfolgreichsten und faszinierendsten Felder der Medizin entwickelt. Viele Ursachen von Kopfschmerzen wurden aufgedeckt. Die Mechanismen, die Kopfschmerzen unterhalten und verschlimmern, sind eingehender bekannt. Kopfschmerzen können heute sehr präzise klassifiziert und diagnostiziert werden. Mittlerweile werden über 252 Hauptformen von Kopfschmerzen unterschieden. Dies ist zielführend, da die meisten Kopfschmerzformen ganz präzise und spezialisiert behandelt werden können. Bei den weit verbreiteten Kopfschmerzformen, insbesondere die Migräne und der Kopfschmerz vom Spannungstyp, spielt die Vorbeugung durch Verhaltensanpassung, Wissen und Information eine entscheidende Rolle. Ohne Kenntnis der Hintergründe, die Kopfschmerzen bedingen, unterhalten und komplizieren, ist eine erfolgreiche und nachhaltige Kopfschmerzbehandlung nicht möglich. Aber auch neue und innovative Medikamente stehen Kopfschmerzpatientinnen und -patienten heute zur Verfügung. Diese können, wenn sie gezielt eingesetzt werden, ebenfalls zu einer entscheidenden Besserung von Kopfschmerzen beitragen.

Das zeitgemäße und moderne Wissen muss jedoch den Betroffenen auch unmittelbar zur Verfügung gestellt werden. Dazu sind in den letzten Jahren völlig neue Ideen entstanden, wie Patientinnen und Patienten mit Kopfschmerzen zukünftig und zeitgemäß versorgt werden können. Neue Versorgungsstrukturen, wie das bundesweite Kopfschmerzbehandlungsnetz, wurden entwickelt. Diese ermöglichen eine schnelle Zurverfügungstellung des aktuellen Wissens für die bessere und nachhaltigere Behandlung von Betroffenen. Bei der koordinierten Versorgung sind die Vernetzung und die fachübergreifende Zusammenarbeit wesentliche Erfolgsgrundlagen. Krankenkassen und auch die Gesundheitspolitik haben die Bedeutung von Kopfschmerzen in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten gerückt. Neue vernetzte Organisationsstrukturen wurden aufgebaut, um bei den Betroffenen Schmerzen zu lindern und Kosten zu senken. Eine große Kraft in der Verbesserung der Versorgung geht auch von den Patientinnen und Patienten selbst aus. Sie tauschen sich in Selbsthilfegruppen und in Internet-Foren aus und engagieren sich für die bessere Versorgung von Migräne und Kopfschmerzen. Dies alles hat dazu geführt, dass heute Kopfschmerzen und Migräne so erfolgreich behandelt werden können wie nie zuvor in der Menschheitsgeschichte.

Hier können Sie das Vorwort und Inhaltsverzeichnis lesen!
Das schreibt die Süddeutsche Zeitung

Ladenpreis: EUR 22,95; Springer-Verlag Berlin Heidelberg New York:
ISBN-Nr.  978-3-642-01264-8
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ISBN-13 978-3-642-01264-8
5. Auflage 2010 Springer Medizin Verlag Heidelberg

ISBN 3-540-40777-4
4. Auflage 2004 Springer-Verlag Berlin Heidelberg New York

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Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

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