CGRP Impfung gegen Migräne

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CGRP Impfung gegen Migräne

Schon vor 75 Jahren konnte nachgewiesen werden, dass die großen arteriellen und venösen Blutgefässe in den Hirnhäuten schmerzempfindlich sind – anders als das Hirngewebe selbst. Vor 25 Jahren wurden dann Neuropeptide, d.h. aus Nervenfasern freigesetzte Eiweißstoffe, identifiziert, die die Weite dieser Blutgefäße regulieren. Eine dieser Sustanzen war CGRP (das calcitonin gene-related peptide). CGRP gehört zu den am stärksten gefäßerweiternden Stoffen im Körper. Gleichzeitig geht die mit CGRP verbundene Gefäßerweiterung im Experiment mit Schmerzen einher.

Die entscheidende Bedeutung von CGRP in der Entstehung der Migräne zeigte sich, als man im venösen Blut von Patienten in Migräneattacken erhöhte CGRP-Spiegel fand, die sich nach Beendigung der Migräne durch Sumatriptangabe wieder normalisierten. Diese Beobachtungen wurden bestätigt, als man durch Infusion von CGRP bei Patienten Migräneattacken auslösen konnte. CGRP wird u.a. in Nervenfasern des N. trigeminus gebildet und freigesetzt, wenn diese in der Migräneattacke aktiviert werden (siehe Abbildung 1). Das freigesetzte CGRP bindet an CGRP-Rezeptoren in der Wand von Blutgefässen der Hirnhaut. Es kommt zur Blutgefäßerweiterung und gleichzeitig zur Sensibilisierung von Schmerzrezeptoren in der Blutgefäßwand. Das Pulsieren der erweiterten Blutgefäße wird zum Schmerzreiz, den die Patienten als pulsierend-hämmernden Migräneschmerz wahrnehmen, der sich bei jeder körperlichen Anstrengung, ja meist schon vom Bücken allein, verstärkt.

Migräneschmerzvermittlung durch CGRP

Abbildung 1: Migräneschmerzvermittlung durch CGRP. In der Migräneattacke wird CGRP (1) aus Fasern des N. trigeminus freigesetzt, bindet am CGRP-Rezeptor (2), löst eine Erweiterung von Blutgefässen in der Hirnhaut aus (3) und führt schließlich zu einer Sensibilisierung von Schmerzrezeptoren (4), die auf das Pulsieren der benachbarten Blutgefässe mit der Empfindung eines pochenden Migräneschmerzes reagieren.

 

Triptane binden an bestimmte Serotoninrezeptoren, die sich auf den Endigungen der Trigeminusfasern befinden und hemmen in der Migräneattacke die Freisetzung von CGRP. Es dauert noch einige Zeit, bis das bereits vorher ausgeschüttete CGRP abgebaut ist, die Blutgefässe sich wieder verengen und die Schmerzrezeptoren ihre normale (Un-)empfindlichkeit wiedererlangt haben. Dann ist für den Patienten zunächst die Migräne unterbrochen. Damit wird klar, dass auch Triptane umso schneller und stärker helfen, je früher man sie in der Attacke einnimmt und je weniger CGRP bereits ausgeschüttet wurde. Es wird jedoch auch verständlich, dass Triptane keineswegs Migräneattacken beenden. CGRP wird weiter gebildet, nur vorübergehend nicht freigesetzt. Das CGRP sammelt sich in den Trigeminusfasern an und wartet quasi nur darauf, dass die Triptane abgebaut sind. Die dann wieder mögliche und zum Teil massenhafte Freisetzung des CGRP führt bei den Patienten zum Wiederauftreten des Migräneschmerzes, dem sogenannten Wiederkehrkopfschmerz. Die erneute Einnahme eines Triptans ist dann meist wieder wirksam. Das ganze Spiel wiederholt sich solange, bis die Migräneattacke schließlich nach meist 4 bis 72 Stunden tatsächlich abklingt. Als Alternative zu den Triptanen waren vor einigen Jahren Medikamente getestet worden, die nicht die Freisetzung von CGRP blockierten, sondern den CGRP-Rezeptor. Das freigesetzte CGRP fand damit in Migräneattacken keinen Angriffspunkt. Diese CGRP-Rezeptorantagonisten waren ähnlich wirksam wie die Triptane, führten jedoch bedauerlicherweise bei regelmäßiger Einnahme in höheren Dosierungen zu einer Leberschädigung, so dass sie nie Marktreife erreichten.

 

Migräneattackenbehandlung mit Triptanen und CGRP-Rezeptorantagonisten

Abbildung 2: Migräneattackenbehandlung mit Triptanen und CGRP-Rezeptorantagonisten. Triptane binden an Serotoninrezeptoren auf Trigeminusendigungen (5) und hemmen dadurch die CGRP-Freisetzung (6). Die CGRP-vermittelten Migränebeschwerden klingen ab. Der gleiche Effekt kann durch Blockade des CGRP-Rezeptors mit einem CGRP-Rezeptorantagonisten erreicht werden (8). Problem der Triptane ist, dass – auch wenn die Migräne beendet scheint – CGRP weiter gebildet wird (7) und nach Abklingen der Triptanwirkung dann freigesetzt wird. Es kommt zum Wiederkehrkopfschmerz.

 

Die Einführung der Triptane war zweifelsohne ein entscheidender Fortschritt in der Migräneattackentherapie. Bislang ist es nicht gelungen, auch in der Vorbeugung der Migräne ähnlich erfolgreich zu sein. Keines der heute eingesetzten vorbeugenden Medikamente wurde gezielt zur Migränevorbeugung entwickelt. Alle Medikamente waren zunächst für andere Krankheitsbilder eingesetzt worden, z.B. die Betablocker zur Blutdruckbehandlung und haben ein mehr oder weniger ungünstiges Nutzen-Nebenwirkungs-Verhältnis. Dies soll sich zukünftig ändern und wieder spielt das CGRP eine entscheidende Rolle.

Aktuell werden klinische Studien unter Beteiligung der Schmerzklinik Kiel durchgeführt, in denen monoklonale Antikörper zur Migränevorbeugung eingesetzt werden, die entweder das in Migräneattacken freigesetzte CGRP zerstören oder mit dem CGRP-Rezeptor dessen Angriffspunkt. Die Patienten werden gleichsam gegen Migräne passiv geimpft. Die Antikörper werden einmal im Monat unter die Haut injiziert. Die ersten Studienergebnisse sind vielsprechend -die Substanzen sind bei bislang guter Verträglichkeit deutlich wirksamer als Placebo. Was aber insbsondere für die Zukunft hoffen läßt, ist, dass in den veröffentlichten Phase-II-Studien eine kleine Gruppe von Patienten komplett migräneattackenfrei wurde. Es bleibt abzuwarten, ob die Ergebnisse sich bestätigen und vor allem von Dauer sind.

Angriffspunkt der monoklonalen Antikörper zur Migräneprophylaxe

Abbildung 3: Angriffspunkt der monoklonalen Antikörper zur Migräneprophylaxe. Die Antikörper werden einmal im Monat unter die Haut gespritzt und zerstören dann entweder das in Migräneattacken freigesetzte CGRP (9) oder den CGRP-Rezeptor (10). In der Theorie sollten damit Migräneattacken durch den Wegfall der CGRP-Wirkung schmerzfrei bleiben.

Dr. Axel Heinze, Dr. Katja Heinze-Kuhn, Prof. Dr. Hartmut Göbel, Schmerzklinik Kiel

Nachtrag: Viele Leser fragen nach, ob eine Teilnahme an der Studie möglich ist. Das Projekt sieht festgelegte Kriterien für die Teilnahme vor, die wir individuell prüfen müssen. Es handelt sich um eine internationale Studie. Damit die Ergebnisse weltweit vergleichbar sind, kann in den einzelnen Zentren nur eine begrenzte Teilnehmerzahl ausgewählt werden. Dies erfordert in der Regel längere Behandlungsverläufe in unserer ambulanten Betreuung.

 

69 Kommentare

  1. Edith von der Kohle 9. April 2017 um 20:03 Uhr

    ich wäre auch sofort dabei. Unvorstellbar nach ettlichen Jahren mit Migräne wieder frei davon zu sein. Einfach leben und den Tag geniessen.

  2. Jasmin Hocke 22. Februar 2017 um 20:07 Uhr

    Über 350 Tage im Jahr Schmerzfrei ? Das klingt zu schön um wahr zu sein !!!!!!!!!!!!

  3. Diana Werner 15. Dezember 2016 um 19:29 Uhr

    das wäre ja ein Traum!!!Nach fast 30 Jahren und 4-5 x im Monat Migräne endlich ohne Schmerzen!!! Ich wäre auch sofort bereit für die Studie.

  4. Emmanuela Cassagne 1. Dezember 2016 um 18:09 Uhr

    Schmerzfrei was ein schönes Wort…………

  5. heidi stalke 22. November 2016 um 21:26 Uhr

    Ich leide seit meinem 17 Lebensjahr unter sehr starker Migräne. Ich bin mittlerweile 56 und habe gerade 3 Tage nacheinander Migräne gehabt. Ich bekomme jedes viertel Jahr 18 Maxalt Migräne Tabletten und 4 Imigran Injektspritzen,damit wird es für mich im Alltrag erträglicher. Ich wäre auch gerne bereit endlich meine unerträglichen Attacken los zu werden,indem ich mich als Probandin zur Verfügung stellen würde.
    Endlich schmerzfrei zu sein und einfach wieder am Leben teil zunehmen,dass wäre auch mein Traum.

  6. Gunnar Thiem 19. November 2016 um 0:55 Uhr

    Sehr geehrte Kliniker,
    die Vorstellung, nach ca. 60 Jahren Aussicht auf weniger Schmerzen zu haben, grenzt an paradiesische Zustände. Ich würde wie viele andere sofort mich als Proband anbieten. Vielleicht klappt es mal.
    Alles Gute für uns Leidensgenossen
    Gunnar Thiem

  7. Lauterbach 27. September 2016 um 9:46 Uhr

    Das hört sich an wie ein Märchen , es wäre eine Revolution eine Impfung im Monat und alles ist gut …. Ich würde mich auch jede Woche impfen lassen Hauptsache keine Angst mehr vor einer Migräneattacke !!!!!
    Das Leben wieder genießen zu können kein schlechtes Gewissen mehr gegenüber den Kollegen haben zu müssen und und und ..,,,,,! Wäre gerne dabei !!!!!!

  8. Schrodin Lilian 19. September 2016 um 15:40 Uhr

    Ich würde mich ebenso sofort als Kandidatin zur Verfügung stellen! Ich habe auch, seit ich denken kann, Migräne, und mir scheint, ich werde immer empfindlicher, bzw. die Migräne tritt immer öfter scheinbar ohne Grund auf! Ich habe alle Migräneprophylaxen ausprobiert und alles wieder abgesetzt, da alles einfach nichts brachte.Ja wie kann man denn an der Studie teilnehmen? Die Kommentare beginnen ja im März 15? Heute, wo ich auf diese Seite gelangt bin, weil mich wieder Migräne plagt, schreiben wir den 19.9.2016!

  9. Silvia 31. August 2016 um 22:21 Uhr

    Ich bin sofort auch dabei! Ein Leben ohne Schmerzen, klingt fast zu schön…

  10. Daniela Behet 2. Juli 2016 um 20:03 Uhr

    Auch ich bin sehr daran interessiert als Probandin mitzuwirken un aus dem Teufelskreis zu entkommen

  11. Henry Mandel 11. Mai 2016 um 9:37 Uhr

    Sehr geehrter Prof. Dr. Hartmut Göbel, sehr geehrte Dres. Axel Heinze und Katja Heinze-Kuhn,

    den vielen zum Ausdruck gebrachten Hoffnungen der Kommentatoren schließe ich mich an. Darf ich eine Anregung zu Ihren sehr interessanten und informativen Ausführungen geben? Im Artikel ist u.a. von Ergebnissen der veröffentlichten Phase-II-Studien die Rede. Mich würde sehr die angedachte Zeitschiene der weiteren Planung interessieren (Phase III, Zeitpunkt der Fertigstellung des Zulassungsdossiers, erhoffter Zulassungszeitpunkt).

    Nach meinen Erkenntnissen spielt die Hoffnung in der Migränebehandlung eine große Rolle. So konnte beispielsweise ja auch in der Testgruppe, welche lediglich ein Placebo gespritzt erhielt, ebenfalls eine Besserung erzielt werden. Ich bin 59 Jahre und nehme monatlich durchschnittlich 8 bis 10 Triptanemittel zu mir. Da diese Mittel ab ca. 65 Jahren nicht mehr so angesagt sind, mache ich mir natürlich bereits heute Gedanken, wie es in einigen Jahren weitergehen soll. Zurzeit gibt es für mich zu Triptane keine wirkliche Alternative. Das macht bereits heute die Vorstellung, in einigen Jahren diese Mittel nicht mehr nehmen zu können, zu einem quälenden Gedanken. Von daher ist für mich (und ich denke, ich spreche hier auch im Namen vieler Kommentatoren) die Zeitschiene der weiteren Planung von großem Interesse. Wer weiß, vielleicht hilft ja alleine die konkrete Aussicht auf Hilfe – auch wenn diese noch in der weiteren Zukunft liegt – bereits heute die Situation zu verbessern. Ich vermag dies für mich nicht auszuschließen. Nicht umsonst heißt es doch: „Die Hoffnung stirbt zuletzt“.

    Herzliche Grüße und viel Erfolg

  12. monika strube 16. März 2016 um 16:19 Uhr

    Habe gestern im NDR Visite geguckt und gesehen,das es jetzt eine Impfung geben soll gegen Migräne.Ich würde mich sofort impfen lassen,seit den Wechseljahren mit viel Kummer leide ich fast täglich unter Migräne mal ist sie schwächer mal stark aber immer da.Langsam schwinden meine Kräfte und meine Lebensqualität ist so stark eingeschränkt,dass ich manchmal keine Lust mehr habe.Ich bin 56 Jahre jung und frage mich wie soll das weiter gehen.Wenn es so ein Medikament gäbe wäre das einfach toll.Schade das wir als normal Bürger das immer erst zu spät erfahren.Es wäre ein Traum mal wieder ohne Schmerzen und Schwäche zu sein.Ich werde zum 1 sten mal Oma und es macht mich sehr traurig das ich dafür nicht gesund genug sein werde

  13. Ritter 26. Januar 2016 um 0:20 Uhr

    Sehr geehrter Herr Professor Göbel,

    meinerseits wünsche ich Ihnen und den anderen mitwirkenden Ärzten, viel, viel Erfolg. Es wäre die Revolution in der Migränetherapie. Freue mich jetzt schon.

    Viele, liebe Grüße
    S. Ritter

  14. Elisa 14. Oktober 2015 um 14:05 Uhr

    Unglaublich, wie viele dasselbe erleben, und doch trifft man im Alltag so gut wie nie auf Gleichgesinnte! Nach 30 Jahren Migräne und allen möglichen Behandlungsansätzen und Medikamenten, die nie etwas gebracht haben, gibt mir diese Studie unglaubliche Hoffnung! Ich habe seit 9 Monaten einen kleinen Sohn und wie man sich vorstellen kann, sind Kind und Migräne die beschissenste Kombi, die es gibt. Ich hoffe so sehr, dass ich eines Tages keine Angst mehr vor den Anfällen haben muss und das Leben so genießen kann, wie es schmerzfreie Menschen können!

  15. Katja Lotz 20. September 2015 um 9:46 Uhr

    Ich leide seit Jahren unter MIgräne und vertrage die Tabletten sehr schlecht. Unsere beiden Töchter haben auch Migräne. Ich habe immer Angst, die Tablette zu nehmen, weil mir davon schlecht wird und mein Kreislauf im Keller ist. Ich würde sehr gerne als Prbantin teilnehmen.

  16. Härtle Alexandra 8. September 2015 um 14:27 Uhr

    War letztes Jahr im September 2015 in Behandlung in der Schmerzklinik Kiel.Habe eine chronische Migräne!!!!Leben mit der Sache ist sehr schwer.Egal im Job oder im privatem Bereich !Alles würde ich tun um relativ Gesund zu sein!!!!Als Probantin wär ich sofort dabei……
    Ein LEBEN ohne SCHMERZEN-einfach traumhaft.

  17. Monika Hemker 6. September 2015 um 18:45 Uhr

    Wäre das schön – einen „normalen“ Kopf haben, erholsam schlafen können und einfach den Tag erleben… und zwar jeden!
    Bitte bleiben Sie dran!

  18. Susanne 23. August 2015 um 19:39 Uhr

    Ich leide seit ca 26 Jahren unter Migräne,würde mich gerne als Probandim zur Verfügung stellen!Ein Leben ohne Migräne!!!Unvorstellbar,genial,wunderbar….

  19. S. 13. August 2015 um 21:52 Uhr

    Ich wäre sofort auch dabei! Die Hälfte der Woche elende Schmerzen, 52 Wochen im Jahr, das hält doch keiner aus! Endlich frei!

  20. Concetta Calascibetta 8. August 2015 um 23:48 Uhr

    Leide auch seit Kindheit an Migräne mit Übelkeit und erbrechen ist jedesmal ein Horror das geht auch schon bald seit 30 Jahren so. Nehme seit paar jahren citalopram gegen panikattacken. Und habe angst triptane auszuprobieren wegen Wechselwirkungen. Andere Medikamente helfen mir nix. Das heißt ich halte es jedes mal ohne Medikamente aus. Habe ca. 1 – 2 mal im Monat ein Anfall dann lieg ich nur im Bett und übergebe mich. Also ein leben ohne Migräne wäre ein Traum mein größter Wunsch.

  21. Simon 6. August 2015 um 15:57 Uhr

    Das waere ein Segen !

  22. Simon 6. August 2015 um 15:56 Uhr

    Ich leide seit 50 Jahren an Migräne, dazu kam vor 10 Jahren eine Depression.Ich wuerde mich sofort als Probandin zur Verfügung stellen um normale Lebensqualität zu bekommen. Diese Erfindung wäre ein Segen!

  23. Hella Sieg 2. August 2015 um 15:03 Uhr

    Nach etwa 28 Jahren Migräne und nach Abhaken aller Prophylaxemittel würde ich liebend gerne einmal im Monat eine Impfung abholen und auf die Migräne verzichten. Ich hoffe, es wird bald eine für alle zugängliche Methode sein.

  24. Ursula Löchte 27. Juli 2015 um 16:17 Uhr

    Bei mir wurde eine chronische Migräne diagnostiziert.
    Als Probandin würde ich mich sofort zur verfügung stellen.

  25. Simone Huber 26. Juli 2015 um 21:21 Uhr

    Unglaublich, so viele Kommentare, die man fast alle selbst hätte verfassen können. Ich bin 42 und habe Migräne seit ich denken kann. Ich halte mich mit Betablockern über Wasser und bei Attacken (momentan 2 in der Woche), nehme ich Allegro. Die Lebensqualität und -lust wird von Jahr zu Jahr geringer – eine Hilfe durch eine Impfung klingt zu schön um wahr zu sein. Wenn man schon alles an Migränebehandlungen versucht hat, fällt es schwer irgendwann doch zu hoffen, wieder ein unbeschwertes Leben zu führen. Ich lebe südlich von München und würde mich sofort als Probantin zur Verfügung stellen.

  26. Dorit Glebe 1. Juli 2015 um 13:52 Uhr

    Herr Prof. Göbel, gut dass es Ärzte wie Sie gibt, die immer weiter forschen und wissen was Migräneschmerzen bedeuten- Danke! Ich war 2010 auch in Ihrer Klinik und kam mit den dort neu verordneten Medikamenten viel besser zurecht, hatte weniger Migräne u. weniger Schmerzen. Hatte eine fast gute Lebensqualität. Jetzt häufen sich die Attacken wieder, ich habe drei Tage und eine Nacht übelste Schmerzen gehabt, und Novalginzäpfchen und Maxalt verweigerten mir ihre Wirkung. Wäre wunderbar wenn die Impfung funktioniert.
    Inzwischen wurde mir eine 50% Schwerbehinderung zu erkannt, vielleicht wichtig für andere Migränepatienten.

  27. Monika Geißler 29. Juni 2015 um 11:34 Uhr

    Ich würde mich auch sofort zur Verfügung stellen. Nebenwirkungen etc. wären egal, denn die können nicht annähernd so schlimm sein, wie fast 24 Stunde am Tag, 7 Tage die Woche Kopfschmerzen und Migräne zu haben

  28. Monique 22. Juni 2015 um 20:13 Uhr

    Ich würde mich auch sehr gerne als Probandin zur Verfügung stellen. Ich habe seit 25 Jahren Migräne und schon sehr viele Anwendungen ohne richtig großen Erfolg ausprobiert. Aus Angst mich nicht um mein Kind kümmern zu können und diese schreckliche Krankheit weiter zu vererben, bin ich bisher kinderlos geblieben. Zeitweise hat mich die Krankheit so sehr im Griff, dass ich mein Leben nicht mehr als lebenswert empfinde.

  29. Corté-Kutscha 29. Mai 2015 um 12:44 Uhr

    Guten Tag, Prof. Göbel,
    seit meinem 10. Lebensjahr, also seit 45 Jahren, leide ich unter Migräne.
    Da ich ab dem 02.06. in Ihrer Klinik weile, stelle ich mich gerne als Probandin zur Verfügung!

  30. Anna K. 26. Mai 2015 um 14:50 Uhr

    Wie schön das wäre.
    Ich leide jeden Tag an Kopfschmerzen und habe alle 3 – 5 Tage Migräneanfälle mit dem vollen Programm.
    Habe Angst diese Seuche an meine Kinder zu vererben und bislang kinderlos.

    Wünsche allen viel Hoffnung und schmerzfreie Zeit.
    Denn die Hoffnung stirbt zuletzt.

  31. Ines Franke 20. Mai 2015 um 18:06 Uhr

    Ich leide seit 30 Jahren an Migräne, bisher meistens 12-19 Tage im Monat. Wenn diese Impfung wirklich hilft und ich es bekommen würde, geht ein langer unerfüllter Traum für mich in Erfüllung und lange Qualen hätten ein Ende.Das wäre wirklich mal ein Fortschritt in der Medizin, den sicher viele Migränepatienten schon lange ersehnen.

  32. Natalia Schulga 19. Mai 2015 um 18:51 Uhr

    Endlich ohne Schmerzen zu leben, Ich würde mich sofort zur Verfügung stellen

  33. diana gyr 26. April 2015 um 7:08 Uhr

    Ich leide seit 15 Jahren an Migräne, zuerst nur während meiner Periode, dann kam das Wetter dazu und jetzt bin ich fast bei einer Dauer-Migräne. Ich würde es sofort versuchen, um endlich diesen Schmerz los zu werden, die Lebensqualität ist einfach auf dem Nullpunkt.

  34. yvonne hopfner de cort 19. April 2015 um 12:11 Uhr

    Leide seit30jahre an migräne. Hab immer cafergot genommen. Für mich perfekt! Verschiedene triptane haben nicht geholfen. Hab vom ergotamin niemals nebenwirkungen gehabt. Hausarzt darf in österreich keine rezepte mehr schreiben wegen ergotamin. Bin sehr sehr verzweifelt weil für mich cafergot die einzige lösung ist. Nehme jetzt eumitan, was auch nicht hilft. Brauche 3 tabl zu linderung und dann kommt es wieder zurück. Cafergot nur ein halbes zäpfchen. Bitte wer hilft mir??

  35. Christina 16. April 2015 um 19:52 Uhr

    Ich habe seit 35Jahre Migräne bis 15 Anfälle im Monat. Der Bericht hat mir Hoffnung gegeben. Ich werde gerne bei so einer Studie mitmachen.

  36. Anja Oetken 14. April 2015 um 22:22 Uhr

    Ich leide seit meinem 10 Lebensjahr an Migräne mit Aura. Ich habe bis zu 20 Anfälle im Monat. Ich habe vor 4 Jahren einen PFO-Verschluß machen lassen und nehme Plavix ein. Durch die Einnahme Plavix habe ich keine Aura mehr. Aber momentan 2 bis 3 Mal die Woche einen Migräneanfall ohne Aura. Nehme Allegro. Die Angst ist da das Plavix mal nicht mehr einnehmen zu dürfen. Dann könnte ich nicht mehr arbeiten (am PC), weil ich bis zu 20 mal mehrmals täglich Sehstörungen und auch andere Ausfälle (Sprachstörungen) habe.
    So eine Impfung wäre toll. Normal belastbar zu sein. Ein Traum.
    Würde mich als Proband zur Verfügung stellen.

  37. Judith Zabel 12. April 2015 um 10:22 Uhr

    Ich bin seit meinem 15. LJ Migränikerin und wäre sehr interessiert an Teilnahme sowie Verlaufsverfolgung dieser Untersuchung. Ich lebe in Berlin.

  38. Daniela Steindl 10. April 2015 um 11:41 Uhr

    Sehr geehrter Hr. Prof. Göbel,

    ich freue mich zu lesen wie sie sich für Migränepatienten einsetzen.
    Seit 46 Jahren leide ich (52) an Migräne und habe bis zu 20 Anfälle im Monat. Meine Freude am Leben zu sein ist sehr „bescheiden“!
    Ich glaube nur meine Tochter (15 Jahre) hält mich noch aufrecht und ich bin voller Schuldgefühle ihr gegenüber, denn ich habe meiner Tochter die Migräne vererbt. Ihr erster Anfall war mit 4 Jahren!!
    Leider ist Österreich – was die Migräne betrifft – ein Entwicklungsland. In Wiener AKH gibt es zwar eine Kopfschmerzambulanz,
    aber man bekommt keinen Termin (Wartezeit 2 Jahre!).
    Ich persönlich nehme Relpax 40mg ein – aber mehr als 10 Tabl. im Monat dürfen nicht sein.

    Dieser Bericht von Ihnen „CGRP Impfung gegen Migräne“ ist wundervoll und gibt Hoffnung – vielleicht nicht mehr für mich,
    aber meine Tochter (15) wird dadurch vielleicht Ihr Leben verbessern können.

    Ich wünsche Ihnen von Herzen viel Glück
    und schöne Grüße aus Wien

  39. Heike 8. April 2015 um 16:25 Uhr

    Alle Menschen die gegen die Pharmaindustrie Stimmung machen ( und das kommt sehr oft vor), sollten mal erleben, wie sich Hoffnung anfühlt, wenn man fast täglich Migräne hat und nur an 10 Tagen Triptane nehmen darf. Ich bin gerade in einer Triptanpause und erlebe die Hölle auf Erden. Die Aussicht auf Hilfe, wenn auch erst in einigen Jahren, ist einfach nur wunderbar. Danke an Alle, die an diesem Medikament arbeiten!

  40. Wolfgang Stange 8. April 2015 um 13:54 Uhr

    Sehr geehrter Herr Prof. Göbel,
    nach über 30 Jahren Migräne macht Ihr Bericht Hoffnung, vielleicht schon bald erlöst zu werden. Erlöst werden von diesen Migräneattacken, die mein Leben – und das Leben von Millionen Menschen – schon viel zu lange dominieren. Ich würde Sie für den Medizin Nobeklpreis vorschlagen. :-)) Herzlichen Dank für Ihr jahrelanges Engagement!

  41. Hans Kiesmüller 7. April 2015 um 12:31 Uhr

    Bisher haben Frauen ihr Leid geklagt, jedoch betrifft es auch Männer.
    Ich leide seit 39 Jahren an Migräne . Binn selbstständig und arbeite auch ständig somit bleibt mir nur der Sonntag als freier Tag.
    Den liege ich dann meist mit Schmerzattaken nur im Bett rum.Für die Attaken unter der Woche habe ich bei mir in der Fima sogar ein Bett zum zurückziehen. Da hab ich viel vom Leben, darum würde ich mich gerne als Probant zur Verfügung stellen.

  42. Annegret Schröter 7. April 2015 um 8:49 Uhr

    Sehr geehrter Herr Prof.Göbel
    Ich war erst im Januar/Februar 2015 in Ihrer Klinik und es geht mir schon deutlich besser, um die Migräne
    endgültig loszuwerden biete ich mich sehr gerne als Probandin an.

  43. Royan 6. April 2015 um 20:28 Uhr

    Ich habe schwere Migräne seit meiner Kindheit und würde mich sofort für diese Studie zur Verfügung stellen…

  44. Lorelei Indrichovsky 6. April 2015 um 1:00 Uhr

    Komme gerade von meiner Familie nach Hause, und hatten auch dieses Thema…. ich probiere seit über 15 Jahren alles…. ich bin jetzt 37 Jahre alt und seit Monaten habe ich mittlerweile Panikattacken vor dem nächsten Anfall. Ich weiß gar nicht wie ich das früher ohne meine Wunder-Sumatriptan überstanden habe? Wenn ich innerhalb 72 Stunden „nur“ 4-5 davon brauche ist es ein „guter“ Anfall. Ich würde für eine Heilung fast alles machen. Und mich sehr gerne sogar als Probandin zur Verfügung stellen!
    DER Traum aller Träume würde damit wahr werden***

  45. Andreas Krause 5. April 2015 um 22:54 Uhr

    Bin 41 und hatte schon als Kind Migräne. Leider kamen vor fünf Jahren Panikattacken und nun auch Depressionen hinzu. Da ich auch an Asthma leide, bleibt mir die Vorbeugung mit Betablockern verwehrt. Ich würde mich auch sofort als Versuchskaninchen anbieten.

  46. Anna Schmitz 5. April 2015 um 19:50 Uhr

    Das wäre revolutionär ! Seit 65 Jahren Migräne – würde sofort an Studie teilnehmen.

  47. Charlotte Maslonka 4. April 2015 um 20:13 Uhr

    Hallo, ich würde sofort an der Studie teilnehmen. Ich leide seit 53 Jahren an Migräne, im Moment ist sie besonders häufig. LG Charlotte Maslonka

  48. Brigitte Prasse 4. April 2015 um 15:03 Uhr

    Wenn das auf Dauer gelingt, wäre es ein Segen für alle Migränepatienten…..
    habe schon soooo viel ausprobiert, von der Schulmedizin bis zur alternativer Heilkunst,
    alles ohne Erfolg….nur die Brieftasche ist um einiges leichter geworden.
    Würde sofort an einer Studie teilnehmen……. leide seit 13 Jahren, inzwischen fast täglich unter Migräne.

  49. Brigitte Swiderski 3. April 2015 um 15:12 Uhr

    Das wäre großartig ! Für die vielen Betroffenen, deren Lebensqualität leidet, ein Segen !!
    Nach 45 Jahren Migräne mit aktuell 13 bis 16 Migränetagen pro Monat würde ich es gern anwenden !

  50. Katrin Herkner 3. April 2015 um 10:26 Uhr

    Ein Leben ohne Migräneschmerzen? Das ist außerhalb meiner Vorstellungskraft… Der Himmel auf Erden!!!

  51. Doris Baron 2. April 2015 um 13:06 Uhr

    Dies wäre wirklich eine Revolution . Ich würde gerne an dieser Studie teilnehmen. Leide nun auch schon seit mehr als 35 Jahren!

  52. Christel Kürner 2. April 2015 um 12:23 Uhr

    Das wäre wirklich ein wahr gewordener Traum – nach 60 Jahren mit allen möglichen Medikamenten…..
    Bitte informieren Sie weiter über diese Methode – danke

  53. Yvonne Drießen 2. April 2015 um 12:09 Uhr

    Lieber Prof. Göbel,

    das wäre so schön. Leide unter chronischer Migräne. Ich würde mich auch sofort als Proband zur Verfügung stellen.
    Ich hoffe sehr für alle Migräniker, das dieses Mittel den Erfolg zeigt, den wir uns alle wünschen!

  54. Barbara 2. April 2015 um 11:33 Uhr

    zu schön, um wahr zu sein….würde mich sofort zur Verfügung stellen…

  55. Regina meyer 2. April 2015 um 9:00 Uhr

    Ñach 54 Jahren Migräne waren dass der Hauptgewinn!

  56. Heydenbluth, Birgit 2. April 2015 um 8:13 Uhr

    Herr Prof. Göbel,
    das zu lesen war wunderbar. Hoffentlich sind nicht zu viele bürokratische Hürden zu meistern, damit die Behandlung mit der Spritze schnellsmöglich eingesetzt werden kann. Biete mich als ehemalige Patientin Ihrer Klinik als Proband an.Habe selbst durch Botox fast keine Linderung.

  57. Helga Lemke Fritz 1. April 2015 um 21:32 Uhr

    Ich würde mich sofort für Versuche zur Verfügung stellen. Nach 42 Jahren Migräne bin ich langsam sehr mürbe

  58. Monika Kornberger 1. April 2015 um 21:27 Uhr

    Ich würde mich sofort zur Verfügung stellen. Es wäre für mich ein Traum wieder schmerzfrei zu sein.

  59. Hahn Francoise 1. April 2015 um 21:21 Uhr

    Würde ich sofort mitmachen!!! Ein Traum….endlich ohne Schmerzen zu leben !

  60. karin celenk 1. April 2015 um 21:11 Uhr

    43 Jahre Hölle im Kopf und damit auch im Leben.Ich möchte so gerne an der Studie teilnehmen.

  61. Andrea 31. März 2015 um 23:33 Uhr

    Endlich schmerzfrei, das wäre ein wunderbares Geschenk, ich würde es sofort probieren !

  62. Ingrid Knodel 31. März 2015 um 20:39 Uhr

    Das hätte den Nobelpreis verdient!

  63. Petra Wohlberg 31. März 2015 um 15:15 Uhr

    Oh,
    das wäre ein Traum,
    keine Migräne mehr :-)

  64. Silvia 30. März 2015 um 14:13 Uhr

    Das wäre wunderbar! Ich würde es sofort versuchen!

  65. Bettina Walendy 30. März 2015 um 13:53 Uhr

    Wenn dies wirklich gelingen sollte und man schmerzfrei wird bzw. bleibt, wäre dies bahnbrechend. Ich glaube jeder Migränepatient würde sich sofort als Proband zur Verfügung stellen, ich eingeschlossen.

  66. Sonja Kaiser 29. März 2015 um 13:08 Uhr

    Eine Revolution in der Schmerzbehandlung von Migräne. Würde mich sofort zur Verfügung stellen.

  67. Petra Walzer 26. März 2015 um 22:00 Uhr

    das wäre nach 37 Jahren Migräne ein Wunder!!!

  68. Liane Hößler 26. März 2015 um 14:28 Uhr

    das wäre traumhaft

  69. Martina Sendera 25. März 2015 um 23:36 Uhr

    ein Traum würde wahr

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