Prof. Göbel erhält Deutschen Schmerzpreis 2014

Prof. Göbel erhält Deutschen Schmerzpreis 2014

25. Deutscher Schmerz- und Palliativtag: Professor Dr. Hartmut Göbel mit Schmerzpreis ausgezeichnet – Deutscher Förderpreis für Schmerzmedizin geht nach Kiel

Frankfurt 21.3.2014 – Für sein Engagement in der Versorgung von Migräne- und Kopfschmerzpatienten wurde der Kieler Neurologe Professor Dr. med. Hartmut Göbel mit dem diesjährigen DEUTSCHEN SCHMERZPREIS – Deutscher Förderpreis für Schmerzmedizin ausgezeichnet. Wissenschaftlicher Träger des Preises ist die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS). Der Preis wurde im Rahmen des Deutschen Schmerz- und Palliativtages 2014 in Frankfurt am Main vom Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin Dr. Gerhardt Müller-Schwefe überreicht.

„Professor Göbel setzt sich seit mehr als drei Jahrzehnten für die verbesserte Versorgung von Migräne- und Kopfschmerzpatienten ein. Darüber hinaus hat er mit hohem persönlichem Engagement eine Versorgungseinrichtung geschaffen, die modellhaft interdisziplinäre Diagnostik und Therapie lebt“, so Dr. med. Gerhard H. H. Müller-Schwefe, Tagungspräsident und Präsident der DGS, in seiner Laudatio.

Göbel gründete und konzipierte 1997 die Schmerzklinik Kiel als weltweit erste neurologisch-verhaltensmedizinische Klinik für die fach- und sektorenübergreifende spezialisierte Behandlung von Migräne, Kopfschmerzen und neurologischen Schmerzerkrankungen. Bereits 1989 hatte er in Kiel eine spezielle Ambulanz für Migräne, Kopfschmerzen und neurologische Schmerzerkrankungen aufgebaut.

„Durch das kontinuierliche Engagement von Professor Göbel in der Aus- und Weiterbildung konnten die aktuellen Möglichkeiten in der Migräne- und Kopfschmerztherapie für Patienten verfügbar gemacht werden. Dies führte zur Konzeption und bundesweit erstmaligen Entwicklung der Integrierten Versorgung im Bereich der Migräne- und Kopfschmerztherapie“, so Müller-Schwefe.

Professor Göbel hat zahlreiche klinische Studien geleitet und mehr als 450 Publikationen verfasst, u. a. zur Epidemiologie und Klassifikation von Schmerzerkrankungen, zu neuen Versorgungsformen in der Schmerztherapie sowie zu neuen Therapieverfahren bei Migräne und Kopfschmerzen. Wissenschaftliche Schwerpunkte sind Grundlagenuntersuchungen und klinische Untersuchungen zu primären und sekundären Kopfschmerzerkrankungen, Epidemiologie und Klassifikation von Schmerzerkrankungen, Entwicklung und Evaluation neuer Versorgungsformen in der Schmerztherapie, Leitung und Durchführung von internationalen klinischen Studien zu neuen Therapieverfahren bei Migräne und Kopfschmerzen, Schmerzmessung und klinische Anwendung, Genetik neurologischer Erkrankungen, neurophysiologische Grundlagen von Schmerz- und Kopfschmerzerkrankungen, Phytotherapie, Wirkmechanismen und Effektivität von schmerztherapeutischen Interventionen wie z.B. Rezeptor-Agonisten und Rezeptor-Antagonisten, Antikörper, Neurotoxine und Neuromodulation.

Der DEUTSCHE SCHMERZPREIS – Deutscher Förderpreis für Schmerzmedizin – wird jährlich an Persönlichkeiten verliehen, die sich durch wissenschaftliche Arbeiten über Diagnostik und Therapie akuter und chronischer Schmerzen verdient gemacht oder die durch ihre Arbeit oder ihr öffentliches Wirken entscheidend zur Verbesserung der Versorgung sowie zum Verständnis des Problemkreises Schmerz und der davon betroffenen Patienten beigetragen haben. Der wissenschaftliche Träger des Preises ist die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V.; der Preis wird gemeinsam mit der Deutschen Schmerzliga e.V. verliehen und von der Firma Mundipharma GmbH u. Co KG, Limburg, gestiftet.

Weitere Informationen unter www.schmerz-und-palliativtag.de

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