Stopp den Kopfschmerz – der Kurs für Kinder

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Stopp den Kopfschmerz – der Kurs für Kinder

Auch Kinder können Kopfschmerz bewältigen

“Stopp den Kopfschmerz” hilft mit modernen psychologischen Verfahren und unter Anleitung von erfahrenen Kursleitern, bei Kindern und Jugendlichen zwischen acht und vierzehn Jahren chronische Spannungskopfschmerzen und/oder Migräne zu mindern oder zu beseitigen.

Ziel des Wochenend-Trainings vom 14./15. September 2013 ist es, noch vor einer Chronifizierung der Schmerzen diese wirksam zu behandeln und die Schülerinnen und Schüler zu Kopfschmerzexperten in eigener Sache auszubilden. Gefördert wird dabei die Kompetenz der Kinder zur Selbsthilfe. Gleichzeitig werden in Zusammenarbeit mit dem landesweiten Behandlungsnetz eine fachgerechte medizinische Diagnose, Beratung und Behandlung ermöglicht. Der Einführungstermin wird am Dienstag, den 20. August um 17.00 Uhr stattfinden, das Wochenendtraining am 14./15. September und der Abschlusstermin am Dienstag, den 24. September um 17.00 Uhr.

Das Kursprogramm basiert auf den Erfahrungen einer zweijährigen Studie, die die Techniker Krankenkasse gemeinsam mit den Universitäten Göttingen und Düsseldorf durchgeführt hat.

Die Ergebnisse der Studie zeigen deutlich, dass vielen betroffenen Kindern geholfen werden kann: Rund 60 Prozent der Teilnehmer, die vor dem Kursangebot meist häufiger in der Woche unter Kopfschmerzen litten, erlebten eine deutliche Verbesserung ihrer Krankheit. Auch die Medikamenteneinnahme ging um etwa 40 Prozent zurück.

Wenn Sie Ihr Kind anmelden wollen, erreichen Sie das Organisationstelefon des Netzes unter der Telefonnummer 0431-20099-400 oder
Email iv-netz@schmerzklinik.de

Voraussetzung für die Teilnahme ist eine ärztliche Bescheinigung, dass das Kind seit mehr als 6 Monaten an Spannungskopfschmerz und/oder Migräne leidet.

Die TK stellt jedem Teilnehmer die Kursmaterialien zur Verfügung und übernimmt im Rahmen der Kostenerstattung die Behandlungskosten für die bei ihr versicherten Kinder und Jugendlichen.

Das Kursprogramm

Vorbereitung:

1. Anamnese/Explorationsgespräche (eventuell telefonisch/4-6 Wochen vor dem Wochenendseminar):

–     ärztliche Bescheinigung

–     strukturiertes Kopfschmerz-Interview SIKI

–     Aufklärung über das Training und den Ablauf

–     schriftliche Zustimmung der Eltern

2. Erfassung der Ausgangssituation

–     Führen des Kopfschmerztagebuchs 3-4 Wochen

Ablauf des Trainings:

  • 1. Sitzung am Dienstag, den 20. August um 17.00 Uhr

„Der Kopfschmerz-Durchblicker“

–    Vorstellungsrunde

–    FIF und DRAK – die Begleiter des Trainings

–    Themenübersicht/Organisation/Regeln

–    Psychoedukation

–    Kopfschmerztagebuch

Führen des Kopfschmerztagebuchs für weitere 2 Wochen bis zum Wochenende

  • Sitzungen 2-7 (bzw. 8) als Wochenendseminar:
Samstag  |  14.9.2013
Sonntag  |  15.9.2013
9:00 – 10:30 Uhr

2. „Der Stress-Manager“

Kopfschmerzauslöser – erkennen/vermeiden/bewältigen

9:00-10:00 Uhr (gemeinsam mit Eltern)

Wiederholung/Zusammenfassung der Einheiten vom Samstag

Gemeinsam: Minientspannung / Fantasiereise

Bewegungspause (30 min) Bewegungspause (30 min)
11:00 – 12:30 Uhr

3. „Ich, der Entspannungschef“

Einführung in die PMR

10:30 -12:00 Uhr

6. „Der Ich bin Ok.-Meister“

Selbstsicherer Umgang

(evtl. parallel unter ärztlicher Leitung: Informationsveranstaltung für die Eltern

Einnahme von Medikamenten?)

Mittagspause 12:30-13:30 Uhr Mittagspause 12:00-13:00Uhr
13:30 – 15:00 Uhr

4. „Der Gedanken-Spezialist

Schwarze Gedanken in bunte Gedanken verwandeln

13:00 -14:30 Uhr

7. „Der Problem-Fighter“

Problemlösetreppe

Bewegungspause (30 min) Bewegungspause (30 min)
15:30-17:00 Uhr

5. „Der Aufmerksamkeitschecker“

Wirkung von Aufmerksamkeit
Aufmerksamkeit und KS

15:00 Uhr Abschluss

Fazit: 8. „Die Kopfschmerztreppe“

Weitere Infos zum Training finden Sie hier

Ein Kommentar

  1. Peter Grosse 6. Juli 2013 um 16:42 Uhr

    hier wäre ich gerne als Kind hingegangen, anstatt mich mich mit ständigen Kopfschmerzen herumzuplagen. Die Entfernung hätte mir nix ausgemacht, denn ich wäre froh gewesen, wenn ich die Kopfschmerzen los geworden wäre, anstatt mir andauern anhören zu müssen „das könnte sein..“

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