Auszeichnung für bundesweites Kopfschmerzbehandlungsnetz

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Auszeichnung für bundesweites Kopfschmerzbehandlungsnetz

Das bundesweite integrierte Versorgungskonzept

Erstes bundesweites koordiniertes Kopfschmerzbehandlungsnetz

der Schmerzklinik und der Technikerkrankenkasse gewinnt im Wettbewerb „Ideenpark Gesundheitswirtschaft 2009“.schmerzklinik-kiel-und-tk-gewinnen-ideenwettbewerb2

Die Financial Times Deutschland schrieb bereits zum vierten Mal den Wettbewerb „Ideenpark Gesundheitswirtschaft“ aus. Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen des gesamten Gesundheitsbereiches waren zur Teilnahme aufgerufen. Ziel des Wettbewerbs „Ideenpark Gesundheitswirtschaft“ ist es, die innovativen Ansätze einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen und so die Debatte über ein besseres Gesundheitssystem voranzutreiben. „Die Diskussion der vergangenen Monate um den Gesundheitsfonds hat den Blick davon abgelenkt, welche innovativen Ideen in der Branche entwickelt werden“, sagte Dr. Nikolaus Förster, Ressortleiter Agenda der Financial Times Deutschland und Ideengeber des Wettbewerbs. „Dass es an Potenzial nicht mangelt, belegt die hohe Qualität der mehr als 80 Wettbewerbsbeiträge mit ihren überzeugenden Ideen, Projekten und Konzepten.“

Eine Jury bewertete die eingereichten Vorschläge anhand der Kriterien Innovationsgrad, Relevanz, Qualität, Transparenz, Effizienz, Durchsetzbarkeit und Reichweite. Die besten zehn Konzepte wurden im Rahmen der FTD-Konferenz „Gesundheitswirtschaft“ am 23. Und 24. März 2009 in Berlin sowie in der Financial Times Deutschland vorgestellt. Mitglieder der Jury sind Prof. Heinz Lohmann, Berater und früherer Vorstandssprecher LBK Hamburg, Sophia Schlette, Gesundheitsexpertin der Bertelsmann Stiftung, Prof. Dr. Matthias Schrappe, Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, Dr. Ulrich Wandschneider, Vorstandsvorsitzender von Mediclin, Prof. Dr. Jürgen Wasem, Lehrstuhlinhaber fürMedizinmanagement an der Universität Duisburg/Essen sowie Dr. Nikolaus Förster, Ressortleiter Agenda der Financial Times Deutschland.

Im Jahr 2009 wurde das bundesweite integrierte Versorgungskonzept „Erstes bundesweites koordiniertes Kopfschmerzbehandlungsnetz“ der Schmerzklinik und der Technikerkrankenkasse von der Jury ausgezeichnet.prof-hartmut-gobel-und-dr-johann-brunkhorst-bei-der-preisverleihung1

Das neue koordinierte Versorgungskonzept bedeutet für die Behandlung der Volkskrankheit Kopfschmerzen und die betroffenen Patientinnen und Patienten einen Meilenstein. Es wurde von den Partnern Schmerzklinik Kiel und Techniker Krankenkasse gemeinsam entwickelt. Das Konzept ermöglicht erstmals eine bundesweite sektorenübergreifende Vernetzung der ambulanten und stationären Therapie. Die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse zur zeitgemäßen Behandlung von Migräne und Kopfschmerzen kommen den Betroffenen unmittelbar zu Gute. Die umfassende Versorgung Hand in Hand, ein Mehr an Wissen, ein innovativer Informationsaustausch zwischen allen Beteiligten und die gemeinsame Arbeit mittels präzise definierter Behandlungspfade sind die Basis für zeitgemäße und effiziente Behandlungsergebnisse. Ein nationaler Verbund von Hausärzten sowie ambulant und stationär tätigen Schmerztherapeuten in Praxen und Kliniken wirkt Hand in Hand zusammen, um Schmerzen fach- und sektorenübergreifend mit modernen Methoden optimal zu lindern. Die beteiligten Berufsgruppen behandeln dabei nach aktuellen Leitlinien und auf modernstem wissenschaftlichen Stand. Ambulante, rehabilitative und stationäre Therapien sind eng aufeinander abgestimmt und im zeitlichen Ablauf miteinander verzahnt. Die Qualität der Behandlung ist durch kontinuierliche wissenschaftliche Begleitforschung belegt, die nachhaltige Kosteneffizienz in allen Sektoren des Gesundheitssystems ist durch Analyse der direkten und indirekten Kosten bestätigt. Das Vorhaben wurde im Mai 2007 gestartet. Mittlerweile sind fast alle großen Krankenkassen dem Versorgungsprojekt beigetreten. Das Konzept hat bundesweit die Versorgung der Volkskrankheit Kopfschmerz völlig neu strukturiert. Es wurde ein innovatives nationales Behandlungsnetz geschaffen und realisiert, das auch international vorbildhaft für eine effektive und zeitgemäße koordinierte Therapie ist, die Schmerzen effektiv lindert und Kosten nachhaltig senkt.

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