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	<title>Kommentare zu: Cluster-Kopfschmerz: Schmerz Namenlos</title>
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	<description>Aktuelle Informationen, spezialisierte Diagnostik und Behandlung: Migräne, Kopfschmerzen, Clusterkopfschmerz, Nervenschmerzen, Muskel- und Rückenschmerzen</description>
	<lastBuildDate>Sun, 05 Feb 2012 19:16:25 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Giuseppina K.</title>
		<link>http://www.schmerzklinik.de/2009/03/14/cluster-kopfschmerz-schmerz-namenlos/#comment-376</link>
		<dc:creator>Giuseppina K.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 05:50:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.schmerzklinik.de/?p=2599#comment-376</guid>
		<description>Hallo Matthias,
Deine Gedanken zu unserer Krankheit sind sehr ausdrucksstark - sehr schmerzgeprägt, hast Du sie während einer sensiblen Phase aufgeschrieben? 
Ich leide seit 10 Jahren an Cluster (heute bin ich 35), hatte das große Glück gleich die richtige Diagnose gestellt zu bekommen - ein absoluter Glücksfall! Ich habe seither immerwieder jahrelange beschwerdefreie Phasen, doch jetzt bin ich seit zwei Monaten zuhause - ich hatte 6 Wochen lang fast tgl. eine Schmerzattacke, hinzu kam jetzt noch eine Okzipitalisneuralgie die man medikamentös nicht wirklich behandeln kann! 
Cluster ist einfach Hölle! Bei Schmerzattacken benutze ich Imigran Injekt! Ab und zu lasse ich die Schmerzattacken über mich ergehen - wenn ich wütend bin auf den Cluster und stärker sein will als er!!!
Dann breche ich aus dieser Schmerzhölle aus und fühle mich  überlegen - das gibt mir wieder die Hoffnung und die Kraft zu Glauben, dass bald andere Zeiten kommen!
Dann habe ich wieder mein Lachen, meine strahlenden Augen, den Schalk im Nacken und der Cluster ist weit, weit weg...
Momentan denke ich über einen Aufenthalt in einer Schmerzklinik nach. Ich brauche neue Denkansätze um mit den Dauerschmerzen besser umzugehen. 
Ich wünsche allen Cluster Patienten, dass Sie trotz der Schmerzen die schönen Seiten des Lebens nicht vergessen!
Liebe Grüße
Giuseppina</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Matthias,<br />
Deine Gedanken zu unserer Krankheit sind sehr ausdrucksstark &#8211; sehr schmerzgeprägt, hast Du sie während einer sensiblen Phase aufgeschrieben?<br />
Ich leide seit 10 Jahren an Cluster (heute bin ich 35), hatte das große Glück gleich die richtige Diagnose gestellt zu bekommen &#8211; ein absoluter Glücksfall! Ich habe seither immerwieder jahrelange beschwerdefreie Phasen, doch jetzt bin ich seit zwei Monaten zuhause &#8211; ich hatte 6 Wochen lang fast tgl. eine Schmerzattacke, hinzu kam jetzt noch eine Okzipitalisneuralgie die man medikamentös nicht wirklich behandeln kann!<br />
Cluster ist einfach Hölle! Bei Schmerzattacken benutze ich Imigran Injekt! Ab und zu lasse ich die Schmerzattacken über mich ergehen &#8211; wenn ich wütend bin auf den Cluster und stärker sein will als er!!!<br />
Dann breche ich aus dieser Schmerzhölle aus und fühle mich  überlegen &#8211; das gibt mir wieder die Hoffnung und die Kraft zu Glauben, dass bald andere Zeiten kommen!<br />
Dann habe ich wieder mein Lachen, meine strahlenden Augen, den Schalk im Nacken und der Cluster ist weit, weit weg&#8230;<br />
Momentan denke ich über einen Aufenthalt in einer Schmerzklinik nach. Ich brauche neue Denkansätze um mit den Dauerschmerzen besser umzugehen.<br />
Ich wünsche allen Cluster Patienten, dass Sie trotz der Schmerzen die schönen Seiten des Lebens nicht vergessen!<br />
Liebe Grüße<br />
Giuseppina</p>
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		<title>Von: Evelyne Zingg</title>
		<link>http://www.schmerzklinik.de/2009/03/14/cluster-kopfschmerz-schmerz-namenlos/#comment-335</link>
		<dc:creator>Evelyne Zingg</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 08:37:01 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Matthias Kempendorf
Auch mich haben Ihre Worte sehr berührt und vor allem wiederspiegeln sie genau meine Erfahrungen. Ich leide seit 1978 (damals war ich 20) an Cluster - allerdings habe ich die Diagnose erst seit 2004! Vorher wurde ich mehr oder weniger - auch von den unzähligen Ärzten, die ich aufgesucht habe - als Simulantin bezeichnet, der nichts fehlt, da man ja nichts sieht, und die &quot;Einbildung&quot; der Schmerzen allenfalls noch auf psychische Probleme zurückzuführen sein könnte. Erst vor fünf Jahren, als ich von nicht mehr enden wollenden Attacken täglich heimgesucht wurde, fand ich endlich einen Arzt, der erkannte, dass ich an Cluster leide und der mir auch sehr geholfen hat. Ich habe das Glück, dass ich manchmal bis zu 2 Jahre schmerzfrei bin. Dann vergesse ich all die Qualen. Aber der Cluster lässt nicht locker und plötzlich überfällt er mich wieder: unangemeldet, unvorhersehbar, unerbittlich und hartnäckig über mehrere Wochen. Aber ich glaube immer noch daran, dass es irgendwann einmal ganz aufhört.
Herzliche Grüsse
Evelyne Zingg</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Matthias Kempendorf<br />
Auch mich haben Ihre Worte sehr berührt und vor allem wiederspiegeln sie genau meine Erfahrungen. Ich leide seit 1978 (damals war ich 20) an Cluster &#8211; allerdings habe ich die Diagnose erst seit 2004! Vorher wurde ich mehr oder weniger &#8211; auch von den unzähligen Ärzten, die ich aufgesucht habe &#8211; als Simulantin bezeichnet, der nichts fehlt, da man ja nichts sieht, und die &#8220;Einbildung&#8221; der Schmerzen allenfalls noch auf psychische Probleme zurückzuführen sein könnte. Erst vor fünf Jahren, als ich von nicht mehr enden wollenden Attacken täglich heimgesucht wurde, fand ich endlich einen Arzt, der erkannte, dass ich an Cluster leide und der mir auch sehr geholfen hat. Ich habe das Glück, dass ich manchmal bis zu 2 Jahre schmerzfrei bin. Dann vergesse ich all die Qualen. Aber der Cluster lässt nicht locker und plötzlich überfällt er mich wieder: unangemeldet, unvorhersehbar, unerbittlich und hartnäckig über mehrere Wochen. Aber ich glaube immer noch daran, dass es irgendwann einmal ganz aufhört.<br />
Herzliche Grüsse<br />
Evelyne Zingg</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Friedrich</title>
		<link>http://www.schmerzklinik.de/2009/03/14/cluster-kopfschmerz-schmerz-namenlos/#comment-180</link>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 20:56:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.schmerzklinik.de/?p=2599#comment-180</guid>
		<description>1999 hatte ich meine erste Episode, seit Mitte 2000 Cluster-Kopfschmerz chronisch, die Diagnose war 2005. Die Texte von Matthias Kempendorf sind absolut auf den Punkt genau treffend formuliert. Danke!

Herzliche Grüße,
Friedrich</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>1999 hatte ich meine erste Episode, seit Mitte 2000 Cluster-Kopfschmerz chronisch, die Diagnose war 2005. Die Texte von Matthias Kempendorf sind absolut auf den Punkt genau treffend formuliert. Danke!</p>
<p>Herzliche Grüße,<br />
Friedrich</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bettina Frank</title>
		<link>http://www.schmerzklinik.de/2009/03/14/cluster-kopfschmerz-schmerz-namenlos/#comment-124</link>
		<dc:creator>Bettina Frank</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2009 09:26:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.schmerzklinik.de/?p=2599#comment-124</guid>
		<description>Lieber Matthias Kempendorf,

Ihre Worte haben mich sehr berührt und betroffen gemacht. Als &quot;nur&quot; Migränepatientin kann man sich wohl keine Vorstellungen machen von der Intensität dieses Vernichtungsschmerzes. Mit Ihren bewegenden Worten ist Ihnen gelungen, was eine rein medizinisch orientierte Schilderung der Symptome niemals vermag: dieser Schmerz bedeutet Isolation, Hilflosigkeit, Verzweiflung und oft auch Selbstaufgabe.

Ich wünsche Ihnen so sehr, dass Sie in der Schmerzklinik die Hilfe bekommen konnten, die es Ihnen ermöglicht, wieder ein planbares Leben mit Zukunftsperspektiven führen zu können.

Mitfühlende Grüße
Bettina Frank</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Matthias Kempendorf,</p>
<p>Ihre Worte haben mich sehr berührt und betroffen gemacht. Als &#8220;nur&#8221; Migränepatientin kann man sich wohl keine Vorstellungen machen von der Intensität dieses Vernichtungsschmerzes. Mit Ihren bewegenden Worten ist Ihnen gelungen, was eine rein medizinisch orientierte Schilderung der Symptome niemals vermag: dieser Schmerz bedeutet Isolation, Hilflosigkeit, Verzweiflung und oft auch Selbstaufgabe.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen so sehr, dass Sie in der Schmerzklinik die Hilfe bekommen konnten, die es Ihnen ermöglicht, wieder ein planbares Leben mit Zukunftsperspektiven führen zu können.</p>
<p>Mitfühlende Grüße<br />
Bettina Frank</p>
]]></content:encoded>
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