Geburtsfehler und Topiramat

Geburtsfehler und Topiramat


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Das Antiepileptikum Topiramat hat sich auch in der Vorbeugung der Migräne als wirksam erwiesen. Im wissenschaftlichen Journal „Neurology“ wurde eine Studie beschrieben, die zeigt, dass bei Einnahme des Medikamentes Topiramat während der Schwangerschaft ein erhöhtes Risiko für Fehlbildungen bei Neugeborenen auftreten kann. Die Studie verdeutlicht, dass schwangere Frauen ein erhöhtes Risiko für Fehlbildungen ihrer Kinder erwarten müssen, wenn Topiramat eingenommen wurde.

Geburtsfehlbildungen sind bekannte Risiken, wenn antiepileptische Medikamente verwendet werden. Die Studie bringt daher keine überraschenden neuen Ergebnisse. Sie bestätigt jedoch, dass Frauen, bei denen eine Schwangerschaft auftreten kann, engmaschig hinsichtlich des Migräneverlaufes, der Verträglichkeit und Wirksamkeit der vorbeugenden Maßnahmen begleitet werden sollen. Migräne-Patientinnen, bei denen eine Schwangerschaft geplant ist, sollten immer ihren Arzt darauf hinweisen, damit bei Planung der Migräneprophylaxe entsprechende Überlegungen vorgenommen werden können.

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